Stefan Bradl wird beim Comeback in der MotoGP Letzter
Stefan Bradl wird beim Comeback in der MotoGP Letzter © Imago
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München - Stefan Bradl wird beim Comeback als Ersatz für Weltmeister Marc Marquez trotz guten Starts Letzter. Der österreichische Hersteller KTM feiert seinen ersten Sieg.

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Stefan Bradl ist bei seinem Comeback in der MotoGP Letzter geworden.

Der Ersatzfahrer im Honda-Werksteam fuhr beim vierten WM-Lauf im tschechischem Brünn auf den 18. Platz. Von 21 gestarteten Fahrern kamen drei nicht ins Ziel.  

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Erster Sieg für KTM in der MotoGP

Seinen ersten Sieg in der MotoGP holte Neuling Brad Binder (Südafrika/KTM) vor Franco Morbidelli (Italien/Yamaha) und Johann Zarco (Frankreich/Ducati). Binder ist der erste Südafrikaner der in der MotoGp ein Rennen gewinnen konnte. Zudem ist es der erste Sieg für Konstrukteur KTM in der Königsklasse.

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Bradl, der den verletzten Weltmeister Marc Marquez ersetzt und von Platz 20 ins Rennen ging, erwischte bei seinem insgesamt 96. Auftritt in der Königsklasse einen guten Start und machte auf Anhieb einige Plätze gut. Im weiteren Verlauf machte sich das fehlende Training dann aber doch bemerkbar. 

Wie lange Bradl Marquez ersetzten wird, hängt vom Heilungsverlauf des Oberarmbruchs bei dem Spanier ab. Es ist aber möglich, dass Bradl auch in den kommenden beiden Rennen im österreichischem Spielberg (16. und 23. August) für Honda auf die Strecke gehen wird.

In der Moto2 musste sich Marcel Schrötter (Kalex) mit nur einem Punkt zufrieden geben. In Brünn fuhr der 27-Jährige aus Vilgertshofen auf den 15. Platz. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht und auch verärgert, aber wir geben hier wirklich alle unser Bestes", sagte Schrötter nach dem Rennen. 

Auch ihm war der Start zunächst gut gelungen, danach seien die Reifen aber das Problem gewesen. "Dass wir nach ein paar Runden Probleme bekommen, war uns vorher bewusst", so Schrötter: "Ich weiß dennoch nicht, warum es so extrem war, denn die Tage zuvor waren wir auch auf gebrauchten Reifen konkurrenzfähig. Leider war ich schon ab Runde zwei oder drei komplett verloren und konnte nichts mehr entgegensetzen."

In der Moto3 gewann der Italiener Dennis Foggia (Honda) vor dem Gesamtführenden Albert Arenas (Spanien/KTM) und dem Japaner Ai Ogura (Honda).