In der Moto GP kam es zu einem schweren Unfall
In der Moto GP kam es zu einem schweren Unfall © twitter / MotoGP
Lesedauer: 2 Minuten

Der Beinahe-Crash von Valentino Rossi beim Moto-GP-Rennen in Spielberg löst auch einen Tag später weiterhin bei Medien, Zuschauern und Fahrern Entsetzen aus.

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Der Beinahe-Crash von Superstar Valentino Rossi hat die Motorrad-Welt aufgeschreckt und Forderungen nach Konsequenzen nach sich gezogen. Vor allem in Rossis Heimat Italien saß der Schock auch am Montag noch tief.

"Rossi sieht den Tod vor seinen Augen. Es war nur eine Frage von Zentimetern und Sekunden-Bruchteilen", schrieb die Zeitung Corriere della Sera.

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Rossi hatte beim Großen Preis von Österreich in Spielberg gleich mehrere Schutzengel: Erst flog die Yamaha-Maschine von Franco Morbidelli Zentimeter vor ihm durch die Luft, dann kam die Ducati von Johann Zarco hinterher und verfehlte ihn ebenfalls knapp.

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"Jeder sollte heute Abend ein Gebet sprechen, zu wem auch immer", sagte der neunmalige Weltmeister Rossi, der die Situation erst im Ziel richtig realisierte.

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Zarco von allen Seiten in der Kritik

Rossi und auch viele Medien kritisierten vor allem den Franzosen Zarco, der nach einem waghalsigen Manöver die Kontrolle über seine Maschine verloren hatte. "Ich habe mit ihm gesprochen. Immer mehr Fahrer bremsen und schließen direkt vor anderen Piloten die Tür. Wir dürfen nicht vergessen, dass dieser Sport sehr gefährlich ist", sagte Rossi.

Die Gazzetta dello Sport schrieb sogar vom "verheerendsten Unfall der vergangenen Jahre" in der MotoGP und urteilte: "Dass es zu keinem Todesopfer gekommen ist, ist allein einem Wunder zu verdanken."

Die beiden Motorräder seien zu "tödlichen Waffen" geworden, urteilte auch der Corriere dello Sport: "Eine Sekunde später, und Rossi hätte keine Überlebenschancen gehabt."

Bastianini auch mit Unfall

Die Zeitung Tuttosport forderte daher Sanktionen für den Verursacher. "Zarco, bist du verrückt? Valentino Rossi rettet sich dank eines Wunders. Das ist unbegreiflich und sollte zu Strafen für Zarco führen", hieß es.

Schon vor dem Start in der Königsklasse war es turbulent zugegangen.

In der Moto2 verlor der Italiener Enea Bastianini in der vierten Runde auf einer Kuppe die Kontrolle über sein Motorrad, Hafizh Syahrin (Malaysia) konnte nicht ausweichen, krachte in die Maschine und wurde durch die Luft geschleudert.