Stefan Bradl darf sich freuen: Auf dem Sachsenring steigt er wieder in das MotoGP-Geschehen ein
Stefan Bradl darf sich freuen: Auf dem Sachsenring steigt er wieder in das MotoGP-Geschehen ein © Getty Images

Stefan Bradl kommt früher als gehofft zu seinem MotoGP-Comeback. Auf dem Sachsenring wird er Franco Morbidelli ab dem zweiten Training ersetzen.

Stefan Bradl kommt beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring unverhofft zu seinem MotoGP-Comeback. Der Zahlinger ersetzt bei Marc VDS ab dem zweiten freien Training den Italiener Franco Morbidelli. Das gab der Honda-Rennstall am Freitag bekannt.

In seinem ersten Einsatz für den Honda-Rennstall belegte Bradl den 21. Platz unter 25 Fahrern. In 1:22,457 Minuten hatte der Rückkehrer gut 1,5 Sekunden Rückstand zu Spitzenreiter Jorge Lorenzo (Spanien/Ducati). 

"Ich habe es noch nicht verlernt. Das macht mich happy", sagte Bradl. Er habe sich "nicht auf die Zeiten fokussiert. Ich wollte einfach Spaß haben." 

Bradl war als Experte für den Sender ServusTV an der Strecke und sprang spontan für Moto2-Weltmeister Morbidelli ein, der nach einem Sturz vor zwei Wochen in Assen nur das erste Training absolvieren konnte. Morbidelli hatte eine Handverletzung erlitten.

Bradl: Zuletzt Testfahrer bei Honda

Bradl, Moto2-Champion von 2011, ist als Honda-Testfahrer die logische Wahl für den frei gewordenen Platz. Der 28-Jährige hätte eigentlich erst am 5. August in Brünn mit einer Wildcard für Honda starten sollen, auch beim Rennen in San Marino (9. September) wird er fahren. Nun ist der Bayer früher als gedacht wieder in der Königsklasse dabei.

Bradl ist seit diesem Jahr Testfahrer bei den Japanern. Der siebenmalige Grand-Prix-Sieger hatte die MotoGP Ende 2016 nach fünf Jahren verlassen und war in die Superbike-WM gewechselt. In dieser Saison ist Bradl in keiner Rennserie unterwegs.