Chevrolet und Honda sind in der IndyCar-Serie seit 2013 unter sich
Chevrolet und Honda sind in der IndyCar-Serie seit 2013 unter sich © LAT
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IndyCar-Champion Scott Dixon ist mit der Entwicklung der größten US-Formelrennserie weitestgehend zufrieden, sieht aber noch Luft nach oben

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In der IndyCar-Serie hat es während der vergangenen Monate mehrere Bekanntgaben gegeben, die den Weg in die Zukunft weisen. So hat man in Form von NTT einen neuen Titelsponsor gefunden, der auf den langjährigen Titelsponsor Verizon folgt. Zudem wurde in den USA ein umfassender TV-Deal mit NBC geschnürt. Die 17 Rennen der IndyCar-Saison 2019 werden allesamt entweder auf NBC oder auf NBCSN live übertragen. ABC ist nicht mehr im Boot.

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Auf technischer Seite wurde im Mai 2018 das neue Motorenreglement ab 2021 vorgestellt. Was jetzt noch fehlt, ist ein dritter Hersteller neben Chevrolet und Honda. Diesen Standpunkt vertritt der fünfmalige und amtierende IndyCar-Champion Scott Dixon nachhaltig.

"Meiner Ansicht nach war die Entwicklung [der IndyCar-Serie] über weite Teile meiner Karriere positiv. Das gilt zumindest für den Wettbewerb auf der Strecke und somit das Racing selbst", sagt Dixon im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und spannt den Bogen zur kommerziellen und technischen Seite: "Dank der Deals mit NTT und NBC nimmt man das nun auf diversen Plattformen wahr. Was es jetzt noch braucht, ist ein dritter Hersteller. Der wäre dem Wachstum definitiv zuträglich."

Einen Konkurrenten für die aktuellen Hersteller Chevrolet und Honda bezeichnet Dixon daher mit Nachdruck als "nächsten Schlüsselfaktor im Zusammenhang mit dem Wachstum und mit der Anzahl der Autos im Starterfeld".

Insbesondere um Cosworth rankten sich in jüngerer Vergangenheit mehrfach Gerüchte um ein IndyCar-Comeback. Konkret ergeben hat sich diesbezüglich aber noch nichts. Mit Blick auf die zur Saison 2021 kommenden 2,4-Liter-Motoren müsste sich ein neuer Hersteller laut IndyCar-Rennchef Jay Frye bis Mai 2019 zum Einstieg entscheiden.

Die bislang letzte IndyCar-Saison, in der es mehr als zwei Hersteller gab, war 2012. Damals versuchte sich Lotus an der Hürde, es mit den beiden Branchenkönigen Chevrolet und Honda aufzunehmen - allerdings ohne Erfolg. Die bislang letzte Saison der IndyCar-Szene, in der drei Hersteller ernsthaft konkurrierten, war die Saison 2005 der Indy Racing League (IRL) mit Chevrolet, Honda und Toyota.

© Motorsport-Total.com