Colton Herta fuhr am COTA die schnellste Runde
Colton Herta fuhr am COTA die schnellste Runde © LAT
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IndyCar-Rookie Colton Herta hat am ersten Tag des Tests am Circuit of The Americas in den USA die schnellste Runde in den Asphalt gebrannt

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Beim Frühlingstest der IndyCar-Serie am Circuit of The Americas (COTA) hat Colton Herta in seinem Harding-Steinbrenner-Boliden für Furore gesorgt. Der Sohn von IndyCar-Teambesitzer und Ex-Fahrer Bryan Herta fuhr auf dem rund 5,5 Kilometer langen Kurs die schnellste Runde. Er umrundete die Strecke in 1:46,626 Minuten und fuhr so sogar den etablierten Fahrern davon. Insgesamt 25 IndyCar-Piloten nahmen am ersten Testtag am COTA teil.

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"Ich bin sehr glücklich darüber, wie der Tag gelaufen ist", sagt der IndyCar-Neuling, der in einem von Honda angetriebenen Boliden an den Start geht. "Wir haben einige gute Einstellungen am Fahrzeug entdeckt und ich bin froh über die Leistung meiner Mannschaft bei diesem Test." Das Auto habe perfekt funktioniert, weshalb die Bestzeit reine Formsache gewesen sei. Am zweiten Testtag muss sich Herta jedoch wieder der Konkurrenz stellen.

Herta gab im Jahr 2018 beim Saisonfinale in Sonoma sein IndyCar-Debüt und erhielt gleich für das Jahr 2019 ein Vollzeitcockpit. Außerdem wurde er vergangene Saison Zweiter in der Indy-Lights-Serie, der Nachwuchsserie der amerikanischen Formelklasse. Hinter Herta landeten die IndyCar-Veteranen Will Power und Helio Castroneves. Beiden hatten zwischen einer halben und einer ganzen Sekunde Rückstand auf den jungen Rookie.

Laut Power hat sich sein Team darauf konzentriert, ein gutes Set-up-Fenster zu finden, in denen sich die Mannschaft während der kommenden Rennen bewegen kann. Er sagt: "Wir haben viel Zeit damit verbracht, herauszufinden, wann die Reifen anfangen zu funktionieren und wie lange sie halten. Außerdem haben wir nach dem Paket gesucht, das wir fahren wollen." Am heutigen Mittwoch findet der zweite Tag des IndyCar-Tests am COTA statt.

© Motorsport-Total.com