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Mick Schumacher erklärt, warum er Selbstgespräche im Formel-1-Auto für eine nützliche Hilfe hält - und wie ihm Schach beim Training hilft.

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Formel 1 ist mehr als reines Im-Kreis-fahren. Die Piloten müssen körperlich absolut fit sein und trainieren mehrere Stunden täglich: Nackenmuskulatur, Konzentration, Ausdauer. 

Doch in der Königsklasse kommt ein zweiter Aspekt dazu. Renngeschosse mit mehr als 200 km/h oftmals Rad an Rad am absoluten Limit um die Strecke zu hetzen, benötigt auch ein hohes Maß an Konzentration – und damit an Kopfarbeit.   

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Das gilt schon jetzt als Stärke von Mick Schumacher (22), dem Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher.

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"Jemand hat mir mal gesagt, es sei sehr hilfreich, im Auto mit sich selbst zu sprechen. Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich 'Hm, klingt komisch'. Aber es ist tatsächlich sehr, sehr hilfreich", verrät er im Frage-Antwort-Clip für einen Sponsor. 

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Der Formel-1-Rookie erklärt: "Wenn du in der Lage bist, mit dir selbst zu reden, dann bist du immer in der Lage, zu deinen eigenen Gedanken zurückzufinden. Du kannst verschiedene Probleme durchgehen. Und so hilft es mir, wenn ich mit mir selbst spreche, um wieder voll fokussiert zu sein."

Schumacher hält sich im Gym und mit Schach fit

Wie sieht also der Trainingsplan des Haas-Piloten aus? "Ein Großteil spielt sich im Gym ab. Du musst in der Lage sein, dich jedes Mal selbst zu motivieren, wenn du ins Fitnessstudio gehst und eine Trainingssession hast. Das ist sehr wichtig", sagt Schumacher. 

Den Kopf hält er mit regelmäßigen Schachpartien fit. "Da hast du auch den Strategieaspekt, du musst vorausschauend denken." So wie im Duell auf der Rennstrecke. Schumacher zu den SPORT1-Reportern: "Es geht darum, dass man, ähnlich wie beim Schach, immer ein paar Züge vorausdenken muss."

Fest steht: Viele Formel-1-Fahrer vertrauen inzwischen auch auf Psychologen, gerade in sportlichen Krisenzeiten. Denn der Druck auf der Weltbühne Formel 1 ist immens. Das gilt erst recht, wenn man den Namen Schumacher trägt. Könnte man jedenfalls meinen. 

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Doch Schumacher junior winkt ab: "Alles liegt grundsätzlich in meinen eigenen Händen. Was sehe ich? Wie gehe ich damit um? Am Ende kommt der meiste Druck eigentlich von mir selbst."