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In Bahrain ist das Rennen für Schumacher-Kollege Mazepin in Runde eins nach einem Dreher beendet. Auch beim Imola-Training kann er wahrlich nicht glänzen.

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So wie er in Bahrain aufgehört hat, so fängt er in Imola wieder an.

Nachdem der Teamkollege von Mick Schumacher, Nikita Mazepin, bereits bei seinem ersten Formel-1-Rennen vor drei Wochen in der ersten Runde von der Strecke abgeflogen und ausgeschieden war, knüpft er beim zweiten Rennwochenende genau daran an (Formel 1: Grand Prix in Imola So., ab 15 Uhr im LIVETICKER).

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Nur sechs Minuten nach Beginn des 1. Freien Trainings in Imola landete der Russe mit seinem Boliden nach einem Dreher bereits wieder im Kiesbett. Immerhin konnte sich der Rookie dieses Mal aus eigener Kraft wieder befreien und im Anschluss an die Box fahren.

Kurz vor Sessionende jedoch der nächste Tiefpunkt: Der Russe verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über seinen VF-21 und landete in der Mauer vor der Boxengasseneinfahrt. Ifolgedessen wurde vorsichtshalber das Getriebe ausgewechselt.

"Es ist nicht kaputt, aber das müssen wir untersuchen, deswegen hat er ein bisschen Zeit verloren", bestätigte Teamchef Günther Steiner bei Sky.

Mit 20-minütiger Verspätung startete Mazepin dann in die zweite Trainingssession - und sorgte direkt wieder für Aufsehen. Nachdem er auf der Gegengeraden von der Ideallinie abkam, funkte er in die Box: "Ich fühle mich wie auf Eis. Es ist absolut so, als wäre ich auf Eis unterwegs."

Spott im Netz für Mazepin

Daher kassierte der bei den Fans nach seinen Eskapaden unbeliebte 22-Jährige direkt wieder Spott im Netz. 

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"Ich bin müde von all dem Hass, den Mazepin einstecken muss. Wir müssen ihm wirklich die Anerkennung geben, die er verdient. Er bricht Rekorde links und rechts. Ich hätte nicht gedacht, dass er in der Lage ist, sich hier noch schneller zu drehen als in Bahrain, aber er hat mich wieder einmal eines Besseren belehrt. Weiter so, Nikita, immer an die Grenzen gehen", kommentierte beispielsweise ein Twitter-Nutzer ironisch.

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Und es kam noch schlimmer. Auf seiner letzten Runde der ersten Trainingseinheit schlug Mazepin mit seinem Boliden in eine Wand auf Höhe der Boxeneinfahrt ein. Auf dem Randstein war der Russe ein wenig zu weit rausgekommen und mit dem rechten Hinterrad im Kies gelandet.

Das Auto knallte daraufhin in die Streckenbegrenzung. Mindestens der Frontflügel wurde dabei zerstört, dem Fahrer selbst geht es glücklicherweise gut.

Auch Tsunoda fliegt ab

Aber auch ein weiterer Neuling hatte Mühe mit seinem Auto und der Strecke. Yuki Tsunoda von Alpha Tauri flog im ersten Sektor ab und rollte durch den Kies. Zudem fiel der Japaner durch einen weiteren Verbremser auf.

Als einziger Rookie blieb Mick Schumacher ohne Ausritt. Allerdings war der Deutsche (+2,91) im Haas als 19. langsamer als sein Teamkollege Mazepin (+2,25). 

Die Bestzeit bei kühlen Temperaturen stellte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas in 1:16,564 Minuten auf. Der Finne lag knapp vor seinem Teamkollegen Hamilton (1:16,605) und Verstappen (1:16,622). Einen guten Eindruck hinterließ Ferrari beim Heimspiel mit Rang vier für Charles Leclerc (+0,23) und sechs für Carlos Sainz (+0,32).