Lesedauer: 2 Minuten

Der Umgang der Social-Media-Kanäle der Formel 1 mit Unfällen ist Daniel Ricciardo ein Dorn im Auge. Der McLaren-Pilot kritisiert die Königsklasse dafür scharf.

Anzeige

Daniel Ricciardo ist nicht gut auf das Social-Media-Team der Formel 1 zu sprechen.

"Im Vorjahr hat die Formel 1 auf ihren Social-Media-Kanälen etwas wie die 'Top-10-Momente des Jahres' oder so gepostet - und acht von zehn waren Unfälle. Ich dachte mir nur: 'Ihr seid doch fucking idiots!'", sagte der McLaren-Fahrer bei square mile. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Anzeige

Der Australier findet es sehr bedenklich, dass Unfälle als Unterhaltung für die Zuschauer verkauft werden: "Zwölfjährige finden solchen Content vielleicht cool, und das ist in Ordnung, weil sie es nicht besser wissen. Aber wir sind keine Kinder mehr. Macht es einfach beim nächsten Mal besser."

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin - jeden Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Ricciardo sauer nach Bilder von Grosjean-Unfall

Bereits nach dem schrecklichen Feuerunfall von Romain Grosjean im vergangenen November hatte Ricciardo die Regie der Formel 1 scharf dafür kritisiert, dass der Unfall ständig wiederholt wurde, während die Fahrer sich nebenbei auf den Restart des Rennens hatten vorbereiten müssen.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Der "Tiger" wird den Bayern fehlen
  • Int. Fussball / Premier League
    2
    Int. Fussball / Premier League
    Hat ManCity den Agüero-Erben schon?
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Wie Frankfurt drei Top-Klubs ausstach
  • Fussball / 2. Bundesliga
    4
    Fussball / 2. Bundesliga
    Hrubesch greift beim HSV durch
  • Int Fussball / Ligue 1
    5
    Int Fussball / Ligue 1
    Draxlers Zukunft ist entschieden

"Das war komplett respektlos und rücksichtslos gegenüber seiner Familie - und den Familien von uns allen, die zuschauten. Wir müssen in einer Stunde wieder fahren, und im TV sehen wir die ganze Zeit einen Feuerball und sein Auto, das in zwei Teile gerissen wurde", schimpfte der 31-Jährige damals und übte noch einmal Grundsatzkritik: "Sie spielen mit unseren Emotionen, und das fand ich ziemlich widerlich."