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München - Nach dem Saisonauftakt ist die erste Bilanz von Sebastian Vettel und Aston Martin ernüchternd. Franz Tost, Teamchef von Scuderia AlphaTauri, ist jedoch nicht überrascht.

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Klare Worte von Franz Tost!

Der Teamchef von Scuderia AlphaTauri ist nach Rang 15 von Sebastian Vettel zum Saisonauftakt beim Großen Preis von Bahrain (SERVICE: Das komplette Rennen zum Nachlesen im SPORT1-Ticker) nicht überrascht von dem ernüchternden Ergebnis.

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Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärte der 65-Jährige, dass es ihn nach den Tests nicht sehr überrascht habe. "Das Fahrzeug ist nicht so gut. Es ist sehr instabil auf der Hinterachse", zog er Bilanz. Durch dieses instabile Fahrverhalten stehe Vettel mit dem Rücken zur Wand, weswegen er mehr Risiko eingehen müsse.

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Dabei übertreibt es der viermalige Weltmeister schon einmal - zumindest wirkte es so in der 44. Runde, als der Deutsche Alpine-Pilot Esteban Ocon ins Heck fuhr. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Aston Martin: Auto nicht das Gelbe vom Ei

Das Problem sieht Tost daher vor allem bei Aston Martin. "Man muss dem Fahrer auch ein gutes Fahrzeug zur Verfügung stellen und bei Aston Martin scheint das nicht das Gelbe vom Ei zu sein", ging Tost knallhart mit der Konkurrenz ins Gericht.

Mitleid sei aber auch nicht angebracht, stellte der Österreicher fest. Denn das Mittelfeld sei eng, und "Fehler darf man keine machen." Daher ist für Tost momentan nur eines von Bedeutung: "Sie sind hinter uns. Und das bleibt hoffentlich auch so."

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Dennoch ist er sich sicher, dass mit Vettels Rennstall im Laufe der Saison noch zu rechnen sein wird. Mit Vettel sitzt immerhin ein echter Fachmann im Cockpit. "Mit seiner Erfahrung kann er ein Team nach vorne bringen. Er weiß, wie man Rennen und Weltmeisterschaften gewinnt", sagte Tost.

Franz Tost: Theorie ist das eine, Realität das andere

Damit schloss Tost sich der Meinung von Bernie Ecclestone an, der bereits am vergangenen Sonntag im AvD Motor & Sport Magazin erklärt hatte, dass Vettel nun wieder da sei, wo er mit Red Bull angefangen habe. "Das Team (Aston Martin, Anm. d. Red.) ist wie ein neuer Spieler und ich bin mir sicher, dass er dort wieder zu seiner alten Form zurückfinden kann. Zu dem, was er wollte."

In Tosts Augen ist das Ergebnis in Bahrain aktuell jedoch kein Rückschlag, sondern lediglich die harte Realität. Der Hype, der nach dem Wechsel um die Paarung Vettel und Aston Martin ausgebrochen war, hielt er für übertrieben. "Man dachte, dass er mit dem neuen Auto vorne mitfahren kann. Die Theorie ist das eine, die Realität das andere."

Das ist in der Formel 1 aber nicht ungewöhnlich: "Im August erzählt dir jeder, dass er das beste Auto bauen will." In Bahrain hat man aber laut Tost eines klar gesehen: "Mit dem Auto kann er die Weltmeisterschaft nicht gewinnen."