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Für Sebastian Vettel beginnt mit Aston Martin ein neues Kapitel in seiner Karriere. Ex-Weltmeister Damon Hill zeigt sich jedoch besorgt über den viermaligen Weltmeister.

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Fehlt Sebastian Vettel das nötige Selbstbewusstsein?

Damon Hill, Weltmeister von 1996, zeigt sich besorgt über den Zustand des Heppenheimers. Wenige Tage vor dem ersten Rennen in Diensten seines neuen Arbeitsgebers Aston Martin (Formel 1: Großer Preis von Bahrain, das komplette Rennwochende im SPORT1-Liveticker) glaubt der Engländer, dass Vettel die Jahre bei Ferrari zugesetzt haben. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

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"Manchmal sehe ich ihn an und ich denke, er sieht nicht motiviert und selbstbewusst aus und das ist ein bisschen besorgniserregend", sprach der 60-Jährige bei Sky Klartext.

Vor allem das letzte Jahr bei der Scuderia habe Vettel seiner Meinung nach "destabilisiert." Es habe wohl zu viele politische Aspekte hinter den Kulissen gegeben, "die sein Vertrauen untergraben und sich dann auch auf seine Leistungen ausgewirkt haben."

Damon Hill: Vettel wird sein Bestes geben

Daher sei es für Vettel wichtig, seine mentale Stärke wiederzufinden. Allerdings haben die Testfahrten nicht zwingend zu einem guten Gefühl geführt. In Bahrain stotterte das Getriebe, weshalb Vettel die letzten beiden Stunden am letzten Testtag zum Zuschauen verdammt war. Bereits am Vortag sorgten Getriebeprobleme dafür, dass er in zwei Stunden lediglich sechs Runden absolvieren konnte.

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Dennoch glaubt Hill weiter an Vettel, denn am fahrerischen Können mangele es beim viermaligen Weltmeister in keiner Weise, ist er sich sicher: "Ja, er hat ein paar Gelegenheiten verpasst, aber er hat auch großartige Leistungen gezeigt. Ich denke, es steckt noch viel in ihm und wenn er die Chance sieht, um den Sieg oder das Podium zu fahren, wird er sein Bestes geben."

Franz Tost: "Erwarte Vettel vorne"

Auch von anderer Seite kommt viel Zuspruch für Vettel. McLaren-Teamchef Andreas Seidl gab bei RTL zu, dass er Vettel und Aston Martin als Konkurrenten auf Augenhöhe wahrnehme. "Ich gehe davon aus, dass Aston Martin mit Sebastian sehr, sehr konkurrenzfähig sein wird ab dem ersten Rennen und für uns ein harter Gegner sein wird."

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Auch AlphaTauri-Chef Franz Tost sieht den 33-Jährigen im Kampf um die vorderen Plätze: "Ich erwarte mir, dass Sebastian das kompensieren wird, er ist ja sehr erfahren. Also erwarte ich ihn da auch vorne."