Lesedauer: 2 Minuten

Die Formel 1 denkt darüber nach, bereits 2021 Sprintrennen zu testen. Der neue Boss verrät, wie die Planungen stehen.

Anzeige

Eine Revolution in der Formel 1 schon in diesem Jahr?

Wie Stefano Domenicali, neuer Geschäftsführer der Königsklasse, jetzt verraten hat, könnte es bereits in der Saison 2021 zusätzliche Sprintrennen an den Samstagen geben. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Anzeige

"Das schauen wir uns auf jeden Fall an", sagte der 55-Jährige im Gespräch mit mehreren Fachmedien über den Plan, das neue Format im Programm zu testen: "Momentan laufen Gespräche mit den Teams."

Mit Blick auf eine Änderung des Wochenend-Formats seien Sprintrennen "das einzig Interessante".

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Köln bestätigt Gisdols Entlassung
  • Bundesliga / Fussball
    2
    Bundesliga / Fussball
    Kann es bei Bayern nur einen geben?
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Dann erfuhr Boateng von Bayern-Aus
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    FCB-Youngster will ein Leader sein
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Was bei FCB und Sanches falsch lief

Formel 1: Sprintrennen ja - Reverse-Grid nein

Details darüber, wie das Sprintrennen neben dem klassischen Qualifying am Samstag und dem Grand Prix am Sonntag in das Programm aufgenommen werden könnte, nannte Domenicali noch nicht.

Dafür verriet der neue F1-Boss, dass die Gedankenspiele über eine umgedrehte Startaufstellung nach mehreren Anläufen endgültig vom Tisch sind.

"Reverse Grid hat sich erledigt", sagte Domenicali: "Es gab Zeiten, in denen wir das Qualifying gefühlt alle zwei Tage verändert haben, und da haben wir uns die Finger verbrannt. Unser jetziges Format ist stabil."

Die Macher der Königsklassen hätten ihre Lehren gezogen, betonte der Italiener. "Neue Ideen sind wichtig, um attraktiver oder interessanter zu werden. Aber wir dürfen den traditionellen Ansatz des Rennsports nicht verlieren", warnt Domenicali.

Das Reverse-Grid-Konzept kommt in den Nachwuchsrennserien zum Einsatz. Dabei wird das Ergebnis des Samstags-Rennens für die Startaufstellung am Sonntag herangezogen: So starten etwa die ersten Acht in umgekehrter Reihenfolge, ab Rang neun ist dann die Startaufstellung identisch mit dem Rennergebnis (Rennkalender der Formel 1 2021).

-----
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)