Mick Schumacher wird bei Haas sein Debüt in der Formel 1 geben
Mick Schumacher wird bei Haas sein Debüt in der Formel 1 geben © Imago
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Johnny Herbert war einst Teamkollege von Michael Schumacher. Nun zieht der ehemalige Formel-1-Fahrer den Vergleich zu dessen Sohn Mick.

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Mick Schumacher steht vor der wohl größten Herausforderung seiner noch jungen Karriere. 

Nach dem Titel-Triumph in der Formel 2 steht der Sprung in die Königsklasse an. Große Erfolge sind von dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dabei allerdings zunächst nicht zu erwarten. Haas, sein neuer Rennstall, hat 2021 bereits zum Lehrjahr für Schumacher junior und dessen Teamkollegen Nikita Mazepin ausgerufen. Der Vergleich mit seinem berühmten Vater wird ihn dennoch auf Schritt und Tritt begleiten. 

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Doch wie viele Unterschiede lassen sich schon jetzt erkennen? "Michael hatte immer dieses Selbstbewusstsein, auch bevor wir in die Formel 1 gekommen sind", sagte der ehemalige Formel-1-Fahrer Johnny Herbert dazu im Podcast "In The Fast Lane". Mick habe andere Wesenszüge. Herbert war 1995 Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton. 

Herbert: Mick "ein eher langsamer Lerner"

"Er ist ein liebenswürdiger Kerl, sehr freundlich und eigentlich sogar schüchtern. Ganz anders als Michael", sagte der Brite, der 161 Rennen in der Königklasse absolvierte. Mick sei "viel ruhiger als sein Vater." Wie sich der künftige Haas-Pilot entwickeln werde, sei noch nicht abzusehen. 

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"Ist er ein Max? Ist er ein Lewis? Das müssen wir abwarten", meinte Herbert. Geht es nach dem 56-Jährigen, wird das junge deutsche Talent aber eine gewisse Anlaufzeit brauchen: "Er ist ein eher langsamer Lerner, während Max und Lewis einfach in ein Auto steigen können und, bang, sind sie da." Mick werde etwas länger brauchen, "aber er muss in der Formel 1 ohnehin erst einmal aus den Startblöcken kommen." 

Herbert ist nicht der erste Ex-Fahrer, der Schumacher einen eher langsamen Start in die F1 voraussagt. Bei SPORT1 sagte Marc Surer vor kurzem, dass Schumacher "vielleicht nicht der Überflieger ist, der in ein Auto einsteigt und sofort gewinnt".

Dennoch traut er dem Youngster die Königklasse voll und ganz zu. "Die Formel 1 ist dermaßen kompliziert geworden mit den Reifen, der Bremsentemparatur und all dem anderen. Da hat einer, der mitdenkt, einen großen Vorteil." Und das zeige auch seine Entwicklung in der Vergangenheit: "Im ersten Jahr fährt er jeweils mit und im zweiten Jahr gewinnt er. Das war in jeder Kategorie so."