Lesedauer: 2 Minuten

München - Beim Formel-1-Rennen in Bahrain rammt Charles Leclerc in der Anfangsphase seinen Kontrahenten Sergio Pérez von der Strecke. Zum Leidwesen von Max Verstappen.

Anzeige

Beim chaotischen Großen Preis von Sakhir in der Formel 1 hat es kurz nach dem Start gekracht

Ferrari-Pilot Charles Leclerc verschätzte sich deutlich und kollidierte mit Sergio Pérez. Der Racing-Point-Pilot wurde dabei von der Strecke befördert. Beim Ausweichmanöver musste Max Verstappen die Strecke verlassen und geriet ins Kies. (SERVICE: Fahrerwertung der Formel 1).

Anzeige

Dort konnte der Red-Bull-Pilot nicht mehr bremsen und knallte in die Streckenbegrenzung. Für Leclerc und Verstappen war das Rennen beendet. Pérez musste zwar an die Box, konnte aber weiterfahren und gewann später sensationell das Rennen.

Verstappen, der sich bei dem Start extrem vorsichtig verhalten und beim Kampf zwischen Leclerc und Pérez kurz zuvor noch zurückgezogen hatte, schimpfte über Boxenfunk anschließend. Seine genauen Worte wurden allerdings überpiept.

Leclerc für Crash bestraft

Der Vorfall wurde von der Rennleitung nach dem Rennen untersucht. Für Leclerc hat die Aktion Folgen, denn die Sportkommissare befanden Sebastian Vettels Teamkollegen für die Situation in Kurve 4 schuldig.

Auch interessant
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Die Transfer-Baustellen der Bayern
  • Fussball / Transfermarkt
    2
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Tritt Odegaard in Özils Fußstapfen?
  • Int. Fussball / Championship
    3
    Int. Fussball / Championship
    Der Abstieg von Klopps Musterschüler
  • Fußball / Bundesliga
    4
    Fußball / Bundesliga
    Bittere Story eines BVB-Transfers
  • Boulevard
    5
    Boulevard
    Der Porno-Absturz der Surf-Coffeys

Der Monegasse wird beim Saisonfinale in Abu Dhabi um drei Startpositionen nach hinten versetzt, zudem wurden ihm zwei Strafpunkte auf seine Fahrerlizenz aufgebrummt.

Leclerc "hat vor Kurve 4 zu spät gebremst und sein rechtes Vorderrad blockiert. Er kollidierte mit Perez, der eingangs der Kurve auf seiner normalen Rennlinie fuhr", heißt es in der offiziellen Begründung.

Das sagen Leclerc und Verstappen

"Ich sage nicht, dass Checo (Sergio Pérez, Anm. d. Red.) die Schuld hatte. Wenn man jemanden die Schuld geben kann, dann mehr mir. Aber ich glaube eher, dass es unglücklich war", analysierte Leclerc kurz zuvor noch die Kollision bei Sky.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Für Verstappen war die Schuldfrage dagegen eindeutig: "Ich glaube, Charles war zu aggressiv. Das war zu optimistisch von Charles. Er hat viel zu spät gebremst. Ich wollte um Sergio rumfahren, aber da war kein Platz."

Die Führung im Rennen hatte zu diesem Zeitpunkt Lewis Hamiltons Ersatz George Russell übernommen, der sich direkt nach dem Start Pole-Setter und Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas schnappte.

Nach einem dramatischen Verlauf fielen beide Mercedes-Piloten jedoch zurück und Pérez triumphierte letztendlich.