Ferrari hatte in dieser Saison Probleme mit Boxenstopps
Ferrari hatte in dieser Saison Probleme mit Boxenstopps © AFP/POOL/SID/KIRILL KUDRYAVTSEV
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Ferrari hat in dieser Formel-1-Saison mehrmals beim Boxenstopp gepatzt. Nun hat die Scuderia offenbar den Grund dafür gefunden.

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Die Formel-1-Saison des traditionsreichen Ferrari-Rennstalls ist ein ziemlicher Albtraum, doch das Team des scheidenden Sebastian Vettel hat nach eigenen Angaben zumindest den Grund für die schwachen Boxenstopps in diesem Jahr ausgemacht.

Die Probleme seien auf "ein spezifisches Problem zurückzuführen, das mit der Radmutter zusammenhing", sagte Diego Ioverno, der leitende Ingenieur für den Betrieb der Fahrzeuge in einer Presseaussendung der Scuderia.

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"Das Gewinde ist nicht stark genug, und so hat sich die Mutter schon mehrmals gelöst. Es ist ein Zuverlässigkeitsproblem, an dem wir hart arbeiten, um es für das nächste Jahr zu beheben", erklärte er weiter.

Ferrari mit schwachen Boxenstopps

Vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi am Sonntag (14.10 Uhr im LIVETICKER) hätten 22 Prozent der Stopps des Teams länger als 3,5 Sekunden gedauert.

"Alles, was über dieser Marke liegt, um alle vier Räder zu wechseln, gilt als ernsthafter Fehler", merkte Ioverno an: "Der Ausgang der Saison wäre mit weniger Boxenstopps ohne schwerwiegende Fehler nicht viel anders verlaufen, aber es hätten vielleicht ein paar Punkte mehr auf der Ergebnistafel gestanden."

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Ferrari wird die Saison aller Voraussicht nach auf dem sechsten Rang der Konstrukteurs-WM beenden. Schlechter hat der erfolgreichste Rennstall der Formel-1-Geschichte zuletzt vor 40 Jahren abgeschnitten. Das große Manko des SF1000 ist allerdings der Motor, der seit einer Regel-Klarstellung beim Benzindurchfluss vor gut einem Jahr der schwächste im Feld ist.