"Shoey" verstößt nicht gegen Corona-Protokoll der FIA
"Shoey" verstößt nicht gegen Corona-Protokoll der FIA © AFP/SID/Dan Istitene
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Der "Shoey" nach dem Rennen in Imola zieht keine Strafen für Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo nach sich.

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Köln (SID) - Lewis Hamilton verzog das Gesicht und schüttelte sich. Champagner aus dem getragenen Rennschuh von Daniel Ricciardo zu trinken, auf diese Erfahrung hätte der Formel-1-Weltmeister im Nachhinein lieber verzichtet. Nach dem Triumph von Imola überkam es Hamilton aber, und so fragte der Mercedes-Star den drittplatzierten Australier - und wurde Teil der berühmt-berüchtigten "Shoey"-Zeremonie.

Ein kleiner Spaß, der aber inmitten der Corona-Pandemie für Nachfragen bei Rennleiter Michael Masi sorgte. Es stellte sich heraus: Der Weltverband FIA hatte den "Shoey" bei der Erarbeitung der strengen Sicherheitsvorgaben offenbar nicht auf dem Zettel, Hamilton und Ricciardo droht keine Strafe. "Ich muss sagen, dass ich das Trinken eines Shoey, wie das genannt wird, nicht im Detail studiert und in Betracht gezogen habe", räumte der Australier Masi ein.

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Der als Spaßvogel bekannte Ricciardo führte den "Shoey" spontan 2016 bei der Siegerehrung zum Großen Preis von Deutschland ein, seither vollführte er ihn bei jedem seiner Podiumsbesuche.

Dass Hamilton spontan mitmachen wollte, freute Ricciardo diebisch: "Es war majestätisch." Hamilton räumte ein: "Ich mochte Champagner schon davor nicht wirklich, aber es hat so definitiv noch schlimmer geschmeckt."