Alexis Albon hat in dieser Saison schon öfter mit einem Crash auf sich aufmerksam gemacht
Alex Albon hat in dieser Saison schon öfter mit einem Crash auf sich aufmerksam gemacht © Imago
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München - Um Alex Albons Zukunft in der Formel 1 wird immer wieder diskutiert. Nun gibt er den Kritikern mit einem erneuten Crash beim Freien Training in Bahrain neue Nahrung.

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Kann das noch lange gut gehen?

Schon seit Wochen fordern zahlreiche Experten und Motorsportfans, dass Alex Albon sein Cockpit bei Red Bull räumen muss.

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Nicht nur, dass der Thai mit 100 Punkten hinter Teamkollege Max Verstappen weit hinter den Erwartungen zurückbleibt, er sorgt auch noch regelmäßig durch spektakuläre Abflüge für Aufsehen (SERVICE: Fahrerwertung).

Beim Freien Training zum Großen Preis von Bahrain (Das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker) war es nun mal wieder soweit. Mit 200 km/h setzte er seinen RB16 ausgangs der letzten Kurve in die Reifenstapel. Zuvor war er mit den Rädern neben die Strecke gekommen.

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Zumindest bleib Albon bei dem harten Einschlag unverletzt. "Ich fühle mich okay und es ist ja nicht mein erster Crash, ich habe mich daran gewöhnt", erklärte er seinen erneuten Fauxpas.

Horner gibt leichte Entwarnung

Immerhin zeigte er sich einsichtig: "Ich hätte die Runde abbrechen sollen." Nachdem er aber mit den Reifen von der Strecke gekommen war, sei der Unfall nicht mehr zu verhindern gewesen. "Wenn du mit einem Reifen auf dem AstroTurf bist und mit dem anderen auf der Piste, die Grip bietet, dann reißt es dir das Heck weg."

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Laut Teamchef Christian Horner habe der Crash aber schlimmer ausgesehen, als er wirklich war. "Das Monocoque sah ganz ok aus und der Motor auch. Außerdem war nicht das Renngetriebe drin." Albons Mechaniker würden aber "in dieser Nacht noch ziemlich viel zu tun haben", wie Horner bei Sky Sports F1 bestätigte.

Ersetzt Pérez Albon bei Red Bull?

Sergio Pérez dürfte den Unfall ganz genau verfolgt haben. Der 30-Jährige muss Ende des Jahres sein Cockpit bei Racing Point räumen.

Dann übernimmt Sebastian Vettel im dann umbenannten Aston Martin das Steuer - und Pérez könnte zu Red Bull gehen. "Entweder bekomme ich für 2021 den Platz neben Verstappen bei Red Bull - oder ich mache mal ein Jahr Pause", sagte der Mexikaner zu seiner Situation.

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Allerdings war Albon nicht der Einzige, der am Freitag für Aufregung gesorgt hatte. Kurz nach seinem Unfall musste das Training erneut unterbrochen werden, da ein Hund über die Strecke lief.