Mick Schumacher gibt sein Trainingsdebüt in der Formel 1 - allerdings in einem Alfa Romeo
Mick Schumacher gibt sein Trainingsdebüt in der Formel 1 - allerdings in einem Alfa Romeo © Imago
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Mick Schumacher feiert am Freitag auf dem Nürburgring sein Trainingsdebüt in der Formel 1. Mit einem Mix aus Euphorie und Ehrfurcht blickt er auf den nächsten Karriereschritt.

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Mit einer Mischung aus Euphorie und Ehrfurcht blickt Rennfahrer Mick Schumacher auf sein Formel-1-Trainingsdebüt am Freitag auf dem Nürburgring.

"Die Vorfreude ist natürlich sehr groß auf das erste freie Training, das erste richtige, wo man mit allen Fahrern zusammen fährt und unter den Augen der Heimat, was natürlich noch um einiges spezieller ist", sagte der 21-Jährige bei RTL/ntv.

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"Natürlich" habe er "vor der ganzen Sache Respekt", fügte Schumacher an: "Es ist das erste Mal, dass wir vor den großen Augen fahren: vor allen Teamchefs, vor allen CEOs, vor allen Teams. Ich werde mich auf mich konzentrieren und versuchen, mein Bestes abzuliefern."

Mick Schumacher im Alfa Romeo

Der Spitzenreiter der Formel 2 übernimmt beim Trainingsauftakt am Freitag den Alfa Romeo des Italieners Antonio Giovinazzi. Schumachers Erfahrung in aktuellen Formel-1-Boliden erstreckt sich bislang auf jeweils einen Testtag für Ferrari und für Alfa Romeo im April 2019 in Bahrain.

Für Schumacher ist sein Trainingsdebüt aber "der größte Schritt bisher". Gegenüber der Formel 2 betrage der Unterschied pro Runde elf bis zwölf Sekunden, aber "auch die Vorbereitung im Team ist nochmal ein ganzes Stück intensiver. Die Tage sind länger. Die Arbeit ist mehr aufgeteilt auf die verschiedenen Mitarbeiter."

Schumacher will in den 90 Minuten möglichst viele Runden drehen, das Herbstwetter in der Eifel droht dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher allerdings einen Strich durch die Rechnung zu machen: "Es scheint ja, dass es nass sein wird. Bislang war es jedes Mal, wenn ich ein neues Auto getestet habe, nass. Immer! Hoffentlich wird es nicht allzu nass, damit wir ein bisschen rausfahren können, sonst wird es mehr Warterei, als dass gefahren wird."