Sebastian Vettel konnte sich seine schlechte Platzierung nicht erklären
Sebastian Vettel konnte sich seine schlechte Platzierung nicht erklären © Imago
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Nürburgring und München - Sebastian Vettel kann sich seine schlechte Platzierung beim Qualifying am Nürburgring nicht erklären. Bei Mercedes herrscht dagegen Feierstimmung. Stimmen.

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Beim Qualifying zum Großen Preis der Eifel landet Sebastian Vettel im Ferrari wieder einmal außerhalb der Top 10 (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER). Der Deutsche kann sich seinen Rückstand im Anschluss aber nicht erklären.

Hervorragende Stimmung herrscht derweil bei Mercedes. Mit Valtteri Bottas und Lewis Hamilton stehen beide Silberpfeile in der ersten Startreihe. Vor allem Pole-Setter Bottas ist ob seiner eigenen Leistung begeistert.

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Nico Hülkenberg ist indes nach seinem überraschenden Comeback trotz seines letzten Platzes zufrieden.

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SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying am Nürburgring von Sky, ORF, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Valtteri Bottas (Mercedes), Rang 1: "Wenn du es auf der letzten Runde hinbiegst, ist die Freude extra groß. Der Sieg beim letzten Rennen war wichtig für mich. Heute war entscheidend, die Temperatur in die Reifen zu kriegen. Das habe ich gut hinbekommen, und meine Runde war stark. Natürlich ist das Ziel jetzt, morgen zu gewinnen."

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Lewis Hamilton (Mercedes), Rang 2: "Wenn ich mir die Daten anschaue, finde ich sicher noch was. Aber Valtteri hat das gut gemacht. Gratulation an ihn. Die Strecke ist fantastisch. Eine der besten, die wir haben. Es ist kalt, das Graining (Reifen schält sich, Anm.d.Red.) ist ein Thema, die Reifen. Aber es gibt alle möglichen Faktoren, die eine Rolle spielen.

Max Verstappen (Red Bull), Rang 3: "Das war ein interessantes Qualifying, nachdem wir den ganzen Freitag verpasst haben. Das einzige Training war ziemlich geschäftig. Alles in allem haben wir eine gute Quali gezeigt, aber als es im dritten Teil des Abschlusstrainings um die Wurst ging, untersteuerte mein Wagen, weil meine Vorderreifen gekörnt haben. Das hat Zeit gekostet. Aber ich finde, wir dürfen mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Wir rücken näher und näher an Mercedes ran. Um ehrlich zu sein, bin ich ein wenig enttäuscht darüber, dass ich es nicht in die erste Startreihe geschafft habe. Ich hatte mir schon mehr ausgerechnet.

zum Rennen: "Ich bin gespannt darauf zu sehen, wo die Reise im Rennen hingehen wird. Ich höre, dass es noch kälter wird, also wird das Thema Reifen-Management ziemlich kritisch."

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Charles Leclerc (Ferrari), Rang 4: "Ich bin sehr zufrieden, aber auch ziemlich überrascht von der Leistung heute früh und heute Nachmittag, wenn ich ehrlich bin. Vor allem weil wir eigentlich davon ausgegangen waren, bei diesen kühlen Bedingungen in Schwierigkeiten zu geraten. Es ging aber ziemlich gut. Die Runde war sehr gut. Ich bin hochzufrieden mit P4."

zu den Ferrari-Updates: "Wir haben dieses Wochenende ein paar Updaten, die ordentlich funktioniert haben. Wir versuchen, jedes Wochenende kleine Änderungen umzusetzen. Derzeit klappt das gut. Jedes Mal, wenn wir etwas Neues verwenden, funktioniert es. Das ist das Wichtigste. Und das war in der Vergangenheit nicht der Fall. Es hilft uns, eine solide Grundlage am Auto zu finden."

Sergio Perez (Racing Point), Rang 9: "Ich denke, wir sollten definitiv weiter vorne stehen. Ich glaube, wir haben die Strategie etwas vermasselt. Wir dachten, wir hätten etwas mehr Pace, und wir haben versucht, auf dem Medium durch Q1 zu kommen. Dadurch haben wir quasi einen Reifensatz für Q3 verloren."

Carlos Sainz (McLaren), Rang 10: "Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht. Momentan sind wir sehr weit von dem weg, wo wir sein wollen."

Sebastian Vettel (Ferrari), Rang 11: "Ich habe alles probiert, war soweit zufrieden mit meiner Runde, aber habe ziemlich viel Zeit im ersten Sektor verloren, was ich mir nicht erklären kann. Vielleicht waren die Reifen bei mir nicht so auf Temperatur, aber es hat sich eigentlich ganz in Ordnung angefühlt und nicht so, als wären da noch Welten mehr gegangen. Jetzt mal schauen, was morgen drin ist."

zu seinen Chancen am Sonntag: "Im Moment rechne ich gar nicht, ich lasse mich einfach überraschen. Und versprechen kann ich nichts. Es wird aber auf jeden Fall alles probiert."

zur Rennstrecke: "Das Rennen wird sicher unterhaltsam. Es ist eine gute Strecke. Es wäre schön, wenn wir vor der letzten Kurve nach links abbiegen würden, auf die Nordschleife. Ich glaube, das wird immer ein Traum bleiben."

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Nico Hülkenberg (Racing Point), Rang 20: "Der Speed ist ganz anders [als beim letzten Einsatz], weil es eine neue Lenkübersetzung gibt. Von daher muss man sich schon umstellen und dran gewöhnen."

zum Rennen: "Ich habe jetzt ein paar Runden in der Tasche und weiß, wie sich das Auto verhält. Morgen ist es natürlich mit vollem Tank und im Renntrimm wieder ein bisschen anders." (Rennkalender 2020 der Formel 1)

zu seiner Rennvorbereitung: "Die Strecke ist auch sehr wellig, speziell in diesem Auto jetzt. Die normale übliche Rennvorbereitung wird stattfinden und dann werden wir morgen alles herausholen, was es herauszuholen gibt." Mit einem Grinsen fügt er an: "Alles andere als der Rennsieg morgen wäre eine Enttäuschung, ganz ehrlich gesagt."

zu seiner kurzfristigen Vorbereitung: "Der Simulator ist in England. Ich musste schon einmal nachdenken, weil es natürlich so ganz ohne Vorbereitung wirklich keine einfache Geschichte ist. Aber am Ende des Tages bin ich Rennfahrer und Profi. Das ist mein Job und wenn sich so eine Möglichkeit ergibt, muss man sie beim Schopf packen." (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Helmut Marko (Motorsportkonsulent Red Bull): "Wir haben einige neue Teile. Aber da sind uns die Freitagssessions für die Feinabstimmung abgegangen. Im Training gab es große Schwierigkeiten mit dem weichen Reifen. Aber langsam sortieren wir aus, kommen näher, und ich glaube, im Rennen wird es morgen deutlich enger sein."

zur Verstappens Startplatz drei: "Ich glaube, P3 ist fast besser als P2. Wenn wir schauen: Es ist eine relativ lange Gerade mit einer sehr engen Kurve. Wir haben den Leclerc auch noch da drin. Hoffen wir, dass es gut geht."