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München - Mick Schumacher bereitet sich auf seinen ersten Freitagstest in der Formel 1 im Alfa Romeo vor. Im Hintergrund gibt es heiße Spekulationen.

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Mick Schumacher (21) ist endgültig in der Formel 1 angekommen. An diesem Freitag wird der Sohn von Michael Schumacher sein erstes offizielles Formel-1-Training unter die Räder nehmen. Dafür hat er sich am Donnerstag intensiv mit dem Team von Alfa Romeo vorbereitet. 

Auf dem Plan stand am Nürburgring unter anderem die Streckenbegehung. Der kleine Schumi wirkte dabei hoch konzentriert, testete mit seiner Schuhsohle die Asphaltqualität bei Nässe. (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER)

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In der Alfa-Romeo-Hospitality warteten indes Mama Corinna und Managerin Sabine Kehm auf den Formel-1-Piloten in spe. Denn die Spekulationen nehmen immer mehr Fahrt auf. Zuletzt ploppten Gerüchte über eine Vertragsunterzeichnung bei Alfa Romeo für die kommende Saison schon am morgigen Freitag auf. Das Schumacher-Management kann diese gegenüber SPORT1 aber nicht bestätigen. 

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Daran, dass der kleine Schumi 2021 bei Alfa Romeo in der Formel 1 fährt, zweifelt indes kaum ein Beobachter. RTL-Experte Christian Danner glaubt, der Freitagstest sei "mehr als nur ein Fingerzeig. Das ist der erste Schritt ins Cockpit für 2021."

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Räikkönen wohl Teamkollege von Schumacher bei Alfa Romeo

Denn wenn Haas-Ferrari für den Deutschen eine Option wäre, "hätte man ihn am Freitag in den Haas gesetzt. Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo. Punkt", betont Danner.

Kommt es so, wird Kimi Räikkönen (40) wohl Mick Schumachers Teamkollege. Auch darüber wurde am Donnerstag heftig spekuliert. Der Finne gibt zwar an, er habe sich noch nicht entschieden und auch keinen Vertrag unterschrieben. 

Dennoch pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass er bleiben will – und dass Alfa Romeo ihn als Lehrer für Mick Schumacher gern an Bord behalten würde. Räikkönen absolviert am Nürburgring seinen 323. Formel-1-Start und überholt damit den bisherigen Rekordhalter Rubens Barrichello. Er sagt: "Ich genieße das Formel-1-Fahren. Sonst wäre ich nicht hier."

Über Mick Schumacher sagt Räikkönen: "Er ist ein toller Kerl, in vielerlei Hinsicht eine Kopie seines Vaters. Toll, ihn zu sehen, und toll, dass er die Chance hat, morgen zu fahren."

Sebastian Vettel jedenfalls würde ein Team aus Kimi Räikkönen und Mick Schumacher begrüßen. Er sagt bei Sky: "Mit Kimi kommt jeder aus, es sei denn, er ist ein Arsch."