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Der ehemalige Mercedes-Chef Norbert Haug spricht über den Rücktritt von Michael Schumacher bei den Silberpfeilen und seine Beziehung zu seinem Nachfolger Lewis Hamilton.

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Um Michael Schumachers Rücktritt von der Formel-1-Bühne im Jahr 2012 ranken sich viele Mythen. Angeblich soll ihn Mercedes zum Rücktritt gedrängt haben, um Platz frei zu machen für den aufstrebenden Lewis Hamilton.

Jetzt acht Jahre später meldet sich der damalige Mercedes-Chef Norbert Haug zu dem Thema zu Wort.

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"Ich kenne wenige Gerüchte in der Gerüchteküche Formel 1, die dann auch tatsächlich stimmen. Und so ist es da auch.", sagte er in einem Interview mit Motorsport-Total.com und verdeutlichte:

"Da hat gar niemand irgendjemanden in die Rente geschickt. Das war ein ganz klarer Prozess, von Michael gesteuert."

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Haug: Schumacher und Hamilton wahrscheinlich gleich gut

Klare Worte des 67-Jähirgen und er räumte direkt noch mit dem Gerücht auf, dass Lewis Hamilton gerne Party mache: "Von Instagram-Posts kommen keine schnelleren Rundenzeiten!"

Trotzdem habe der Brite seinem Vorgänger eine Menge zu verdanken. Denn Schumacher habe "große Verdienste" bei der Aufbauphase des Mercedes-Werkteams geleistet.

Wer von den beiden Ausnahmekönnern der bessere Fahrer war, wollte Haug indes nicht beurteilen: "Wenn sie in ihrer Blüte gegeneinander fahren würden, wären sie wahrscheinlich nur durch wenige Tausendstelsekunden getrennt."

Die Beiden seien sich "immer mit dem allergrößten Respekt begegnet." Haug habe weder Schumacher noch Hamilton jemals "ein schlechtes Wort über den anderen sagen hören."