Norbert Haug war zu Gast im AvD Motorsport Magazin
Norbert Haug war zu Gast im AvD Motorsport Magazin ©
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München - Norbert Haug und Hans-Joachim Stuck sehen den Wechsel von Sebastian Vettel zu Aston Martin positiv. Haug erkennt Parallelen zu Mercedes.

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Norbert Haug traut Sebastian Vettel bei Aston Martin eine gute Rolle in der Formel 1 zu.

"Keine Dominanz geht ewig. Das haben wir auch bei Red Bull gesehen. Wenn sie einen guten Job machen, kann also auch Aston Martin erfolgreich sein", sagte der frühere Motorsport-Chef von Mercedes-Benz im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1: "Sie haben eine gute Basis."

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Vettel habe bei Aston Martin "die besten Voraussetzungen. Ob es für ganz nach vorne im Kampf um die Weltmeisterschaft reicht, kann ich nicht sagen. Aber sie haben dort einen Plan. Das war bei uns auch so der Fall. Vielleicht gibt es da eine Parallele zu uns."

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Stuck: Vettel-Wechsel "vielleicht ein verdammt kluger Move"

Auch Hans-Joachim "Strietzel" Stuck, ehemaliger Präsident des Deutschen Motorsport Bundes, sieht Vettel bei seinem zukünftigen Team "mit dem Mercedes-Motor, dem Besten, was es aktuell gibt, auf dem richtigen Weg".

Der frühere Rennfahrer schließt auch nicht aus, dass der derzeitige Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch eine Rolle spielt: "Er scheint sehr unentschlossen. Wer weiß also, was da in der Zukunft noch alles passiert. Da ist alles möglich. Es war also vielleicht ein verdammt kluger Move."

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Ein Rückschritt sei Vettels Schritt keineswegs, wenngleich Haug einräumt: "Wer hätte gedacht, dass ein Wechsel von Ferrari zu Aston Martin mal ein Upgrade im Motorsport ist?"

Vettel hinter Stroll? "Das würde er nicht machen"

Der 67-Jährige glaubt nicht, dass Vettel sich bei dem britischen Team, das aktuell noch unter dem Namen Racing Point fährt, hinter Boss-Sohn Lance Stroll anstellen muss. "Das würde Vettel auch nicht machen", meinte Haug.

Das Duell mit einem jüngeren Teamkollegen kennt Vettel aus seiner Ferrari-Zeit mit Charles Leclerc.

"Da hat er sich im ersten Jahr mit Leclerc hervorragend aus der Affäre gezogen", meinte Stuck: "Er hat sich da mental rausgearbeitet und am Ende Leclerc gezeigt, wo der Hammer hängt. Ich glaube, dass ihm das auch mit Stroll gelingt."