Esteban Ocon fährt für Renault
Esteban Ocon fährt für Renault © Imago
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Renault geht ab der kommenden Saison unter einem anderen Namen in der Formel 1 an den Start. Die Umbenennung ist Teil einer Umstrukturierung.

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Der Formel-1-Rennstall von Renault wird ab dem kommenden Jahr als Alpine F1 Team in der Königsklasse des Motorsports starten.

Das bestätigten die Franzosen am Sonntag, Renault will damit dem Namen seiner Sportwagensparte mehr Sichtbarkeit verschaffen. Der Automobilhersteller strukturiert unter dem neuen Geschäftsführer Luca De Meo das Unternehmen neu, die Umbenennung ist Teil dieses Prozesses.

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"Diese Änderung kommt zu einem Schlüsselmoment für unseren Rennstall und den Sport", sagte Cyril Abiteboul, der weiterhin Teamchef bleibt: "Alpine bringt neue Werte und den Geist aus anderen Wettbewerben. Dies wird wertvoll in der Vorbereitung auf 2022." Fahrzeuge von Alpine feierten bereits Erfolge im Rallye- und im Langstreckensport.

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Ab dem kommenden Jahr wird eine Budgetobergrenze in der Formel 1 eingeführt, 2022 greift zudem ein neues technisches Reglement. Diese Veränderungen sollen helfen, wieder für mehr Ausgeglichenheit im seit Jahren von Mercedes dominierten Sport zu sorgen.

In diesem Zuge erhofft sich auch die Renault-Gruppe eine Rückkehr zu alter Stärke, 2005 und 2006 holte Fernando Alonso für das Werksteam den Titel. Im kommenden Jahr kehrt der Spanier (39) aus dem Formel-1-Ruhestand zurück und fährt erneut für die Franzosen.

Das traditionelle Renault-Gelb wird am Alpine-Boliden dann einer neuen Lackierung weichen - in den französischen Nationalfarben blau, weiß und rot.