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Mugello - Das Jubiläumsrennen in Mugello wurde zum erwarteten Fiasko für die Scuderia Ferrari. Sebastian Vettel und Charles Leclerc klagen über fehlende Geschwindigkeit.

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"Es gab nicht viele, die heute langsamer waren als wir." Sebastian Vettels gnadenlose Bilanz zu Ferraris Heimspiel beim Großen Preis der Toskana.

Neben der Strecke lieferte Ferrari eine tolle Show zum 1000. Grand Prix der Scuderia. Doch auf der hauseigenen Piste in Mugello war die burgunderrote Vorstellung der eines Traditionsteams mit einem Budget von rund 400 Millionen Euro nicht würdig: Charles Leclerc wurde Achter, Sebastian Vettel Zehnter.

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Dabei musste Vettel sich am Ende sogar noch gegen den Williams von George Russell zur Wehr setzen und kam hinter dem Alfa Romeo von Kimi Räikkönen ins Ziel – obwohl der Finne eine Fünf-Sekunden-Strafe bekam.

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Brutal: Leclerc hatte sich von Startplatz fünf durch den Startcrash schon bis auf Platz drei vorgearbeitet, wurde dann aber aufgeschnupft. Erst von Lance Stroll, dann von Daniel Ricciardo, dann von Alex Albon. Es sah aus, als würde der Ferrari stehen. (Der Große Preis der Toskana zum Nachlesen im SPORT1-Liveticker)

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Vettel: "Haben nicht die Pace"

Das ehrliche Fazit Leclercs: "Das größte Problem ist im Moment: Wir sind langsam. Ich kann mich nicht an das verrückte Rennen erinnern, nur daran, dass wir permanent zu langsam waren."

Auch Vettel redet Klartext: "Das ganze Rennen zu beschreiben, dazu habe ich keine Lust. Wir haben einfach nicht die Pace gehabt. Auch mit den gleichgeschalteten Motor-Modi ist das unser Maximum. Das ist natürlich sehr ernüchternd. Wir hatten einfach nicht den Grip, um zu attackieren."

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Für Ferrari-Präsident John Elkann muss es frustrierend sein, seine beiden roten Renner vor versammelter Ferrari-Prominenz am Ende des Feldes fahren zu sehen.

Hoffnung auf Update in Sotchi

"Natürlich sind unsere Fans jetzt enttäuscht und sie lassen es uns wissen", räumt er ein und stärkt seinem Team trotzdem den Rücken. "Aber ich weiß, dass wir die richtigen Leute haben, in Bezug auf Fähigkeiten, Kompetenz und Leidenschaft, die es uns ermöglichen werden, wieder zu gewinnen. In einer Sache bin ich mir absolut sicher, dass wir bei den nächsten eintausend Grands Prix mehr Rennen gewinnen werden als bisher."

Zwei Wochen hat Ferrari jetzt Zeit, um den roten Renner wieder flotter zu kriegen. Vettel verrät: "In Sotchi bekommen wir seit langem mal wieder neue Teile und ich hoffe, dass das dann besser wird."

Die Hoffnung stirbt zuletzt.