Mike O'Driscoll (l.) zieht sich nach der Williams-Familie ebenfalls aus dem Rennstall zurück
Mike O'Driscoll (l.) zieht sich nach der Williams-Familie ebenfalls aus dem Rennstall zurück © Imago
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Beim Formel-1-Team Williams Racing findet nach der Übernahme durch eine US-Investmentgesellschaft ein Führungswechsel statt. Nun hört auch der Chef auf.

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Wenige Tage nach dem Rückzug der Williams-Familie aus der Formel 1 hat der gleichnamige Traditionsrennstall Simon Roberts zum Teamchef befördert.

Wie die neuen Eigentümer mitteilten, folgt der 57-Jährige als Interimslösung auf Claire Williams, die seit 2013 an der Spitze des Rennstalls gestanden hatte. Roberts, der als Managing Director bereits für das Tagesgeschäft verantwortlich war, soll das Team aus dem englischen Grove über einen nicht festgelegten Übergangszeitraum führen.

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Williams Racing: Ende des Familienbetriebs

Claire Williams, die ihren Vater Frank Williams an der Spitze des Rennstalls beerbt hatte, hatte sich in der vergangenen Woche als stellvertretende Teamchefin verabschiedet. Seit der ersten Rennteilnahme im Mai 1977 hatte zuvor Frank Williams die Geschicke geleitet.

Nach der Übernahme des Teams durch das US-amerikanische Investment-Unternehmen Dorilton Capital im August hatte die Williams-Familie ihren Rückzug aus der Königsklasse bekannt gegeben.

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Geschäftsführer Mike O'Driscoll kündigte ebenfalls seinen Abschied von Williams an. Der 64-Jährige, der die Position 2013 übernommen hatte, verlässt den Rennstall zum Jahresende.

Williams war in den vergangenen Jahren in erhebliche finanzielle Schieflage geraten und ans Ende des Feldes gerutscht. Mit neuer Finanzkraft soll die Rückkehr zu alter Stärke gelingen.