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München - Der Ferrari-Teamchef will mit ihm reden, ein weiteres Team stellt ihm Testfahrten in Aussicht. Mick Schumacher nähert sich der Formel 1 immer mehr an.

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In der derzeitigen Krise bei Ferrari in der Formel 1 wird händeringend nach einem Hoffnungsträger gesucht.

Charles Leclerc soll dieser sein, kann mit dem aktuellen Wagen aber auch keine Wunder vollbringen. Deswegen lechzen viele Fans bereits nach dem Namen Schumacher – Mick Schumacher, um genau zu sein.

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Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hatte zuletzt in der Bild betont, er wolle mit dem Sohn von Michael Schumacher demnächst über die Zukunft sprechen. Der nächste Schritt sei es, zu einem kleineren Formel-1-Team zu wechseln.

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"Es hat mich sehr gefreut, so eine Aussage zu hören von Mattia. Ich betrachte es als Kompliment", sagte Schumacher der Süddeutschen Zeitung. Binottos Worte zeigen, "dass ich mich in allen Punkten verbessert habe, in denen ich mich verbessern sollte."

Schumacher: Das habe ich verbessert

Der 21-Jährige stellt klar: "Mein großes Ziel ist selbstverständlich die Formel 1. Nichtsdestotrotz befinde ich mich gerade in der zweiten Saison in der Formel 2 - und dementsprechend ist mein Fokus zu hundert Prozent auf die Formel 2 gerichtet."

Dort eroberte er am Sonntag seinen sechsten Podestplatz der laufenden Saison.

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Verbessert habe Schumacher beispielsweise die Kommunikation mit dem Team, insbesondere dem Ingenieur. "Wir verstehen uns blind. Speziell in hektischen Situationen ist das sehr angenehm und positiv", sagte er.

Ebenso habe er sich "fahrerisch verbessert und mich mit den Reifen arrangiert".  

Formel-1-Test für Schumacher im Alfa Romeo?

Am Samstagmittag hatte es aus der Königsklasse ermutigende Signale für Schumacher gegeben. "Mick macht derzeit einen sehr guten Job. Ich denke, er wird noch vor dem Saisonende die Möglichkeit haben, ein Formel-1-Auto zu testen", sagte Frederic Vasseur, Teamchef von Alfa Romeo, bei Sky.

Schumacher, der für 2021 auf den Sprung in die Formel 1 hofft, gehört der Ferrari-Akademie an. Alfa Romeo bildet immer wieder Nachwuchsfahrer der Scuderia aus.

Im April 2019 testete Schumacher in Bahrain bereits für Alfa Romeo und Ferrari.

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"Alfa ist logischerweise mit Ferrari sehr eng, und es würde ja Sinn machen, dem einen oder anderen Rookie die Chance zu geben", sagte Ralf Schumacher bei Sky: "Ferrari hat ja einige Junioren, die da kommen, und das kann man freitags wunderbar machen."

Bei Alfa Romeo sind bisher weder Altmeister Kimi Räikkönen (Finnland) noch der Italiener Antonio Giovinazzi für 2021 bestätigt. Auch das zweite Ferrari-Kundenteam Haas wäre eine Option, dessen Fahrer Romain Grosjean (Frankreich) und Kevin Magnussen (Dänemark) haben sich bisher nicht zwingend für eine weitere Festanstellung empfohlen.