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Valtteri Bottas fordert beim Großen Preis von Belgien Extra-Power, erhält diese aber nicht. Toto Wolff erklärt, was dahinter steckt.

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Mercedes-Pilot Valtteri Bottas erlebte einen relativ entspannten Belgien-Grand-Prix.

Von Platz zwei gestartet, kam der Finne auch am Ende auf Platz zwei ins Ziel. Dabei war er kurz nach dem Start dicht hinter Teamkollege Lewis Hamilton. 

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"Wir haben einen Push, oder?", fragte Bottas via Boxenfunk in Runde fünf, als er bis auf 1,2 Sekunden an Hamilton dran war. Die Antwort seines Renningenieurs war jedoch eindeutig: "Haben wir, aber wir haben uns darauf verständigt, das nicht gegen uns selbst einzusetzen."

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Bottas schien davon ein wenig irritiert und sagte: "Davon habe ich noch nie gehört."

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Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff erklärte den Vorfall nach dem Rennen. "Es gibt keine Regel für unsere beiden Fahrer, sie dürfen frei fahren", sagte der Österreicher, stellte dann aber klar: "Wir haben uns in der Früh darauf geeinigt, dass wir nur eine limitierte Anzahl an Überholmanöver (im schärferen Modus; Anm d. Red.) zur Verfügung haben, und die wollten wir nicht für gegenseitige Angriffe nutzen."

Wolff spricht bei Bottas vs. Hamilton von "Missverständnis"

So war die Einstellung hauptsächlich für die Gegenwehr gegen Max Verstappen vorgesehen. "Das haben wir gemeint. Das war wohl ein Missverständnis zwischen Valtteri und den Jungs. Deswegen haben wir das betont", sagte Wolff.

Auch Bottas äußerte sich zu seinem Funkspruch: "Ja, ich wusste nichts davon! Vielleicht haben sie es gesagt, aber ich erinnere mich nicht daran."

Am Start war der 31-Jährige dicht dran, den Briten zu überholen, musste dann aber nach der ersten Kurve "vom Gas gehen, um nicht in sein Heck zu krachen."

Beim Restart in Runde 15 war Bottas ebenfalls ohne Chance. "Ich konnte ihn auf der Geraden nicht einholen. Das wären meine größten Chancen gewesen. Aber Lewis ist heute ohne Fehler gefahren, das macht es im gleichen Auto sehr schwierig. Ich habe es versucht", sagte Bottas.