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Silverstone und München - Bei seiner Rückkehr verpasst Nico Hülkenberg die Top 10 in Silverstone knapp. Sein Nacken bereitet ihm Probleme. Der Teamchef macht Hoffnung auf einen weiteren Einsatz.

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Viel hat wahrlich nicht gefehlt und Rückkehrer Nico Hülkenberg hätte seinen Racing-Point-Teamkollegen Lance Stroll direkt bei seinem ersten Qualifying in dieser Saison aus den Top 10 geworfen.

"Schade. Eigentlich hat nur ein Zehntel oder etwas mehr gefehlt", sagte Hülkenberg selbst nach dem Qualifying - und stellte damit sein Licht noch unter den Scheffel. (Formel 1, Großer Preis von Großbritannien, So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER)

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Tatsächlich waren es gerade einmal 0,065 Sekunden, die Hülkenberg - der in Silverstone an diesem Wochenende für den am Coronavirus erkrankten Sergio Perez einspringt - von einem Sprung in die dritte Qualifying-Session trennten.

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Stroll hat großes Glück in Q2

So landete der Emmericher am Ende nur auf Rang 13, während sein Teamkollege riesiges Glück hatte und nur ins Q3 kam, weil er seine identische Zeit früher als Alpha-Tauri-Pilot Pierre Gasly gefahren hatte.

Im letzten Qualifying-Abschnitt verbesserte sich Stroll dann deutlich und fuhr auf den sechsten Rang, weshalb der Abstand zu Teamkollege Hülkenberg in der Startaufstellung am Sonntag deutlich sein wird. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

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Deshalb ärgerte sich Hülkenberg bei Sky auch ein wenig, denn "das Auto hat die Pace". Doch der 32-Jährige wusste das Abschneiden auch realistisch einzuschätzen: "Es wäre auch utopisch, zu erwarten, dass beim ersten Mal alles glattgeht."

Nacken bereitet Hülkenberg Probleme

Mühe bereitete ihm vor allem sein Nacken: "Der Nacken streckt im Moment die Zunge raus. Wenn man über acht Monate diese g-Kräfte nicht gewohnt ist, dann ist klar, dass das nicht ganz passen kann und sehr, sehr schwierig ist für mich im Auto." (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Das wird im Rennen für Hülkenberg wahrscheinlich noch schwieriger, wenn 52 Runden zu fahren sind. Doch mit "dem schnellsten Auto, dass ich je gefahren bin" sollten Punkte für Hülkenberg im Bereich des Möglichen sein.

Verstappen und Albon loben

Womöglich erhält Hülkenberg sogar am nächsten Wochenende noch eine zweite Chance, denn Teamchef Otmar Szafnauer kündigte bei Motorsport.com an: "Falls Perez für beide Rennen ausfällt, wird Nico in beiden Rennen fahren."

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Bei den Fahrerkollegen sorgte das kurzfristige Comeback indes für Bewunderung. "Sehr beeindruckend", befand Red-Bull-Pilot Alex Albon.

Und auch Max Verstappen fand lobende Worte: "Er sollte sowieso hier sein, denn ich finde, dass er noch immer einen Platz in der Startaufstellung verdient hat."