Sebastian Vettel darf sich Hoffnungen machen, dass sein Ferrari in Spanien ein etwas besseres Bild abgibt
Sebastian Vettel darf sich Hoffnungen machen, dass sein Ferrari in Spanien ein etwas besseres Bild abgibt © Imago
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Die Scuderia findet nach eigener Aussage einen kleinen Defekt am Boliden von Sebastian Vettel. Für den Großen Preis von Spanien wird der Wagen nun überholt.

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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel bekommt nach den rätselhaft schwachen Leistungen der vergangenen Wochen ein neues Chassis.

Das teilte die Scuderia im Vorfeld des Großen Preises von Spanien am Sonntag (Formel 1: Großer Preis von Spanien, So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) mit.

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"Nach dem vergangenen Rennen in Silverstone haben wir einen kleinen Schaden entdeckt, der wohl durch einen harten Randstein-Kontakt hervorgerufen wurde", sagte der zuständige Chef-Ingenieur Simone Resta.

Der Schaden habe im Zweifel "keinen großen Effekt auf die Performance, dennoch war die Entscheidung zum Chassis-Tausch logisch", führte Resta weiter aus.

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Vermutungen darüber, seit wann Vettels Auto bereits beschädigt war, stellte die Scuderia nicht an.

Rosberg äußert Verdacht

Der Deutsche hatte zuletzt stets deutlich hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc gelegen und über die Instabilität seines Autos geklagt. Beobachter vermuteten daher unerkannte Schäden am Boliden.

"Wir reden hier von einem viermaligen Weltmeister, einem der talentiertesten Fahrer im Feld", sagte etwa Ex-Champion Nico Rosberg bei RTL: "Meiner Meinung nach muss da etwas am Auto nicht stimmen. Sebastian ist nicht eine halbe Sekunde langsamer als irgendjemand da draußen, geschweige denn als Charles Leclerc." Solche Schäden seien "manchmal minimal, kaum zu erkennen".