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München - Valtteri Bottas ist genervt von den schwarzen Rennanzügen bei Mercedes. Der Finne kämpft dabei mit der Hitze - und hat Sorge um seine Leistungsfähigkeit.

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Von wegen eiskalter Finne!

Valtteri Bottas ist nach dem für ihn höchst unglücklich verlaufenen Großen Preis von Spanien gleich in mehrfacher Hinsicht ziemlich genervt.

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Nicht nur, dass der Mercedes-Pilot in Barcelona wegen seines verpatzten Starts beim sechsten Rennen der Formel-1-Saison erneut wertvollen Boden im WM-Kampf mit Teamkollege Lewis Hamilton und Red Bulls Max Verstappen einbüßte - Bottas setzt nicht zuletzt auch seine aktuelle Arbeitsbekleidung schwer zu.

Wegen der schwarzen Overalls, auf die Mercedes zu Saisonbeginn anstelle der weißen Anzüge aus dem Vorjahr umgestiegen ist, kämpft Bottas eigenen Angaben zufolge mit großen Hitzeproblemen. 

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Bottas: Habe drei Kilo verloren

"Diese schwarzen Overalls sind verdammt heiß", stöhnte der Skandinavier, dessen Unzufriedenheit darüber während des Rennens bereits ein Ingenieur zu spüren bekam. "Ich habe im Rennen drei Kilo abgenommen, das ist eine ganze Menge."

Er kenne zwar "keine Zahlen oder Fakten, wie groß der Temperaturunterschied zwischen Schwarz und Weiß tatsächlich ist", relativierte Bottas.

Gleichwohl warf er die Frage auf, inwieweit die neuen Rennanzüge anfingen, "die Leistung zu beeinträchtigen. Ich weiß, dass ich von allen Fahrern einer der Stärksten, wenn nicht sogar der Stärkste bin, also kann ich es ertragen. Aber es ist nie bequem, und es gibt immer Dinge, die wir verbessern können."

Es sei "bekannt, dass die schwarze Farbe mehr von der Hitze aufnimmt, vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung", motzte der 30-Jährige weiter - und monierte, dass die Overalls zudem dicker seien als bisher. 

Mercedes: Schwarz als Zeichen gegen Rassismus

Bei Temperaturen von mehr als 40 Grad auf der Rennstrecke in Katalonien ein sicherlich nicht ganz zu vernachlässigender Faktor - mit dem auch Teamkollege Hamilton bei dessen Machtdemonstration zu kämpfen hatte.

"Der schwarze Overall wird sehr heiß", funkte der Brite gleich zu Rennbeginn an die Box.

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Mercedes hatte sich für die schwarzen Rennanzüge wie auch für eine schwarze Lackierung seines W11 entschieden, um damit im Zuge der "Black-Lives-Matter"-Bewegung ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Dass die Farbänderung negativen Einfluss auf seinen Boliden, insbesondere die Kühlung haben könnte, wiegelte Mercedes bereits vor Wochen ab. Mercedes-Chef Toto Wolff hatte indes eingeräumt: "Am Ende sind die Botschaften und das Marketing sehr wichtig, aber wenn die Leistung beeinträchtigt wird, ist das natürlich nicht toll."