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München - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist seit Jahren federführend für die Silberpfeile in der Formel 1 tätig. Für Lewis Hamilton ist er ein wichtiger Baustein des Erfolgs.

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Privates und Geschäftliches soll man nicht vermischen.

Diese alte Regel gilt jedoch nicht für Lewis Hamilton und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff - zumindest, wenn man den Aussagen des sechsmaligen Weltmeisters glauben darf.

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"Ich sehe Toto als einen Freund, auf der anderen Seite ist er aber auch mein Chef", beschreibt der Brite sein Verhältnis zum Österreicher, mit dem er nun schon seit acht Jahren gemeinsame Sache bei den Silberpfeilen macht.

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Vor allem diese lange Zeit ist ausschlagegebend für das besondere Verhältnis der beiden. "Unsere Beziehung hat seine eigenen Komplexitäten, aber sie ist in der ganzen Zeit, in der wir zusammenarbeiten, so stark gewachsen. Ich glaube, es geht einfach von Stärke zu Stärke, je mehr wir über den anderen lernen", versuchte er sich bei motorsport-total.com mit einer Erklärung und fügte hinzu: "Ich glaube, wenn man mehr über den anderen lernt, dann gehen die Barrieren etwas nach unten und du öffnest dich einander mehr."

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Was Wolff dabei so einzigartig mache, sei der Umstand, dass er immer den perfekten Spagat zwischen Freundschaft und Arbeit schaffe. Bei aller Herzlichkeit könne der 48-Jährige auch unangenehme Entscheidungen treffen.

Hamilton: "Wolff ein echter Racer"

Damit ist er für Hamilton sogar der Hauptverantwortliche für die aktuelle Phase der Dominanz: "Er ist sehr fair und ein großartiger Anführer innerhalb unseres Teams. Vieles von unseren Ergebnissen liegt an seiner Führung." Das komme vor allem daher, weill er "im Herzen ein echter Racer" sei, adelt Hamilton seinen Chef.

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Dieser Einschätzung kann sich auch Teamkollege Valtteri Bottas nur anschließen, der schon seit 2008 mit Wolff in Verbindung steht. "Er ist also schon einige Zeit der Boss, aber wir haben auch eine sehr gute Freundschaft."

Vor allem seine Offenheit schätzt der Finne über alles. "Wir können wirklich offene Gespräche führen. Dabei kann er auch schon einmal sehr kritisch werden, aber das macht er mit Leuten, um die er sich sorgt und die performen sollen. Das ist etwas Gutes", lobt er seine Arbeitsweise.