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München - Im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 nennt Nick Heidfeld Lewis Hamilton als womöglich besten Fahrer aller Zeiten. An der Langeweile in der Formel 1 hat Mercedes aus seiner Sicht keine Schuld.

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Der ehemalige Formel-1-Pilot und Sky-Experte Nick Heidfeld sieht in Lewis Hamilton einen ganz Großen seiner Zunft.

Nach Hamiltons spektakulären Zieleinfahrt mit kaputtem Reifen haben die Kritiker den Briten geradezu mit Lob überschüttet. Die eigentliche Aktion sah Heidfeld im AvD Motorsport Magazin (jeden Sonntagabend LIVE auf SPORT1 im Free-TV und Livestream) entspannter. "Er hat viel Lob bekommen, dass er so ruhig geblieben ist. Aber die eigentliche Arbeit haben er und sein Team vorher schon erledigt, damit Hamilton so einen Vorsprung herausfahren konnte. Dennoch bringt mich das nicht von der Meinung ab, dass er der vielleicht beste Fahrer aller Zeiten ist."

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Zwar können man die Fahrer der verschiedenen Epochen nicht eins zu eins miteinander vergleichen und gäbe es mit Ayrton Senna oder Michael Schumacher auch andere große Namen, aber Hamilton "ist ganz weit vorne mit dabei."

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RTL-Experte Christian Danner konnte sich der Meinung von Heidfeld nur anschließen. "Nick hat recht. Es gibt immer einen großen Fahrer in seiner Ära. Aber das, was Hamilton in den letzten Jahren so gezeigt hat, ist schon Sonderklasse."

Mercedes nur mit 80 Prozent?

Neben der ewig spannenden Frage nach dem besten Fahrer, nahmen Heidefeld und Danner auch zur Langeweile in der Formel 1 Stellung. Ralf Schumacher hatte bei RTL die Vermutung geäußert, dass Mercedes aufgrund der Dominanz sogar nur 80 Prozent des eigentlichen Leistungsvermögens zeigen würde.

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Komplett wollte sich Heidfeld dieser Aussage nicht anschließen. "Ich glaube schon, dass sie in der Qualifikation alles gezeigt haben", sagte Heidfeld. Im Rennen würden sie sich dann etwas zurücknehmen.

Ähnlich sah es auch Danner, der per Telefon ins AvD Motorsport Magazin zugeschaltet war. "In der Quali haben sie alles gegeben. Sonst fährt man nicht eine Sekunde schneller als die Konkurrenz. Die 80 Prozent im Rennen muss man etwas relativieren", sagte er und fügte hinzu: "Eine Renndistanz muss man sich einteilen. Da gehören die Reifen und auch die Einteilung des Motors übers Jahr dazu. Diese Herausforderung haben jedoch alle. Aber nach oben hat Mercedes noch am meisten Luft."

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Heidfeld sieht die Schuld an der Dominanz in der Formel 1 nicht bei Mercedes: "Klar will niemand als Kaputtmacher der Formel 1 dastehen. Aber die Kritik geht eigentlich an alle anderen."