Lewis Hamilton gewann trotz Reifenschadens das Rennen in Silverstone
Lewis Hamilton gewann trotz Reifenschadens das Rennen in Silverstone © Getty Images
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Beim ersten Rennen in Silverstone platzt bei gleich drei F1-Autos der Reifen. Die FIA zieht für das zweite Rennen eine Konsequenz.

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Die FIA hat auf die Reifenproblematik der F1-Boliden beim Rennen in Silverstone reagiert. Für das zweite Rennen am kommenden Wochenende wurde der Randstein in der Becketts-Kurve angepasst. So soll neuen Schäden vorgebeugt werden.

"Um den Fahrern zu helfen, die Streckenbegrenzungen an diesem Wochenende einzuhalten, wurde auf Wunsch der FIA vor dem Grand Prix an diesem Wochenende am Ausgang von Kurve 13 ein 23 Meter langer Abschnitt mit einem verjüngten Bordstein installiert", erklärte eine Sprecherin aus Silverstone.

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Pirelli sieht Trümmer als Ursache

Am vergangenen Wochenende hatten mehrere Piloten beim Verlassen von Becketts mit einem Raf das Grad berührt. Beim Alfa Romeo von Kimi Räikkönen hatten sich an dieser Stellte Teile des Frontflügels gelöst. Es wird vermutet, dass Trümmerteile zu den Reifenschäden der Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas sowie von McLaren-Pilot Carlos Sainz beigetragen haben könnten.

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"Wahrscheinlich wurden einige der Schnitte, die wir am Freitag gefunden haben, dadurch hervorgerufen, dass Trümmer im Randstein eingeklemmt waren", hatte Pirellis Formel-1-Chef Mario Isola eingeräumt. Pirelli reagierte nun mit Blick auf das zweite Silverstone-Rennen am kommenden Sonntag und änderte die Nutzungsanweisungen: Der Mindestreifendruck wurde erhöht, um die Beanspruchung zu verringern.

Hamilton hatte das Rennen trotz Reifenschadens in der letzten Runde noch als Sieger ins Ziel gerettet, Bottas und Sainz waren aus den Punkten gefallen.