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München - Charles Leclerc sorgt mit einer lebensgefährlichen Aktion für Wirbel, steuert seinen Ferrari unangeschnallt bei Tempo 300. SPORT1-Experte Christian Danner ist fassungslos.

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Wirbel um Charles Leclerc - mit einem möglichen Nachspiel.

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Monegasse beim Grand Prix von Spanien deshalb in der 39. Runde ausgefallen, weil sich in seinem Ferrari der Gurt nicht mehr schließen ließ - den Leclerc selbst gelöst hatte, nachdem zwei Runden zuvor sein Motor ausgefallen war.

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Ein extrem waghalsiges wie lebensgefährliches Unterfangen: Einen Neustart seines Wagens schaffte der Teamkollege von Sebastian Vettel nur dank der wiederkehrenden Energie des 980 PS starken Hybrid-Motors.

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Allerdings fuhr er bis zu seinem endgültigen Rennende zwei komplette Runden oder mehr als neun Kilometer unangeschnallt mit einer Geschwindigkeit von mehr 300 km/h in der Spitze.

Leclerc: Unangeschnallt mit Tempo 300

"Leute, ich muss an die Box! Als ich versucht habe, an den Knopf zu kommen, um das Auto wieder zu starten, sind meine Gurte jetzt ab", ist von Leclerc im Nachhinein über den Boxenfunk zu hören.

Und weiter: "Wenn ich bremse, bewege ich mich schon ziemlich. Mir wäre es egal, aber ich bin ziemlich sicher, dass niemand glücklich damit ist, dass ich ohne Gurte fahre."

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Womit der 22-Jährige Recht hatte: Im technischen Reglement ist die Sicherheit im Artikel 14, Punkt 4 geregelt. Demnach ist ein Sechs-Punkt-Gurt zwingend erforderlich, um einen Boliden zu steuern - was Leclerc missachtete, von Ferrari folglich zügig in die Box geholt und seine Fahrt somit vorzeitig beendet wurde.

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Wenig Verständnis für die leichtsinnige Aktion äußerte SPORT1-Motorsport-Experte Christian Danner: "Abgesehen davon, dass es grob fahrlässig ist, so weiterzufahren, ist es vor allem verboten. Aus meiner Sicht müsste das bestraft werden", so der 62-Jährige in der Bild.

Inwieweit Leclerc aber tatsächlich noch sanktioniert wird, bleibt abzuwarten.