Jean Todt ist Präsident der FIA
Jean Todt ist Präsident der FIA © Imago
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Jean Todt zeigt sich begeistert von den bisherigen Rennen der Formel 1 nach dem Re-Start. Allerdings könne man nicht "den Sieg beanspruchen".

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Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA hat den Restart der Formel 1 inmitten der Corona-Pandemie gelobt, allerdings zu anhaltender Vorsicht aufgerufen.

"Die gesamte Vorbereitung und der Ablauf während und nach den Rennen war ein großer Erfolg. Aber wir können nicht den Sieg beanspruchen, denn wir sind diesem Virus ausgeliefert, bis wir einen Impfstoff haben", sagte Todt im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

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Am 5. Juli wagte die Motorsport-Königsklasse den um knapp vier Monate verspäteten Saisonstart in Spielberg/Österreich mit einem umfangreichem Hygienekonzept und deutlich reduziertem Personal.

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Dennoch waren bei jedem der bislang drei Rennen mehr als 4000 Coronatests notwendig. Ein enormer Aufwand, der für Todt aber gerechtfertigt ist.

"Wir mussten den Motorsport wiederaufnehmen, wir mussten den Sport wiederaufnehmen, ebenso wie Geschäfte oder Restaurants wieder geöffnet werden mussten", sagte der 74-jährige Franzose: "Wir konnten uns nicht vorstellen, unbegrenzt in unseren Häusern eingesperrt zu bleiben."