Viel Wirbel um nichts? Racing Point weist die Vorwürfe zurück
Viel Wirbel um nichts? Racing Point weist die Vorwürfe zurück © Getty Images
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Racing Point reagiert mit Enttäuschung auf die Vorwürfe gegen den eigenen Boliden. Der Formel-1-Rennstall gibt sich selbstbewusst und ist sich keines Fehlers bewusst.

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Formel-1-Rennstall Racing Point gibt sich angesichts des Wirbels um seinen "pinken Mercedes" selbstbewusst und hat die Vermutungen der Konkurrenz deutlich zurückgewiesen.

Der Protest gegen den Boliden RP20 beruhe auf falschem Verständnis und sei "schlecht informiert", teilte das Team am Montag nach dem Großen Preis der Steiermark mit.

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Die Autos von Racing Point sind Gegenstand einer Untersuchung des Automobil-Weltverbandes FIA, nachdem Renault einen offiziellen Protest eingereicht hatte.

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Da der RP20 deutliche Ähnlichkeiten zum Weltmeister-Mercedes der vergangenen Saison hat, soll geprüft werden, ob hier gegen das Reglement verstoßen wurde. Die Rennkommissare haben den Protest offiziell zugelassen, die entsprechenden Teile wurden für eine Analyse beschlagnahmt und versiegelt.

Racing Point weist Unterstellungen zurück

Racing Point gab sich "extrem enttäuscht, dass unsere Ergebnisse in Spielberg infrage gestellt werden". Unterstellungen bezüglich eines Fehlverhaltens wies das Team zurück. Es habe "vor dem Start der Saison mit der FIA zusammengearbeitet und sich allen Fragen über den Ursprung des Designs des RP20 zur Zufriedenheit gewidmet".

Man sei zuversichtlich, dass der Protest letztlich zurückgewiesen werde.

Renault beruft sich bei der Bitte um Prüfung der "Legalität" des pinken Autos auf Teile des Sportlichen Reglements, die Folgendes festlegen: Bestimmte Komponenten der Boliden ("listed parts") müssen vom jeweiligen Team selbst entworfen worden sein, auch die Weitergabe von Informationen über diese Bauteile ist nicht erlaubt.

Mit seinen Bedenken angesichts der Ähnlichkeit zwischen dem aktuellen RP20 mit dem Mercedes W10 von 2019 ist Renault nicht allein im Starterfeld.

Racing Point, das im kommenden Jahr als Aston Martin startet, gilt als Anwärter auf Rang vier der Konstrukteurs-WM. Schwächelt Ferrari weiter deutlich, scheint sogar Rang drei hinter Mercedes und Red Bull möglich.