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München - Die internationalen Medien lassen erneut kein gutes Haar an der Scuderia. Lewis Hamilton wird dagegen gefeiert - nicht aber die Dominanz von Mercedes.

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In der Formel 1 scheint es schon früh in der Saison Langeweile zu geben.

Mercedes ist, vor allem in Person von Lewis Hamilton, der große Dominator. Ferrari um Sebastian Vettel fährt nur hinterher.

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SPORT1 zeigt die internationalen Pressestimmen nach dem Großen Preis von Ungarn (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1).

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Wieder eine Demütigung für Ferrari - bald werden in Maranello Köpfe rollen. Das Urteil des Rennens in Ungarn ist klar: Nichts kann Ferrari in dieser Phase retten. Schlechter hätte das Team von Vettel und Leclerc nicht abschneiden können. Es ist noch tiefer als vor einem Jahr gestürzt, als Ferrari in Budapest eine ganze Minute hinter Hamilton lag."

Tuttosport: "Ferrari steigt in die Serie B der Formel 1 ab. Während Hamilton den nächsten Sieg feiert, zeigt das Team aus Maranello immer mehr seine Unfähigkeit, mit Mercedes Schritt zu halten. Erwartet wird jetzt ein Personalwechsel. Zu viele Mängel belasten die Saison."

Corriere della Sera: "Jetzt hat Ferrari eine Gewissheit: Das Team hat ein katastrophales Auto entworfen. Die Fortschritte im Qualifying hatten einige Hoffnungen genährt, doch die Realität zeigt sich nach 70 Runden in Budapest in all ihrer Bitterkeit. In Maranello werden jetzt drastische Änderungen, nicht nur im technischen Bereich, sondern auch auf Management-Ebene erwartet."

Corriere dello Sport: "Hamilton beweist wieder einmal, dass er der beste Fahrer ist. Vettel macht, was er angesichts der schlechten Qualität seines Autos tun kann. Bei Leclerc macht das Team den Fehler, ihm weiche Reifen zu montieren."

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La Repubblica: "Hamilton jagt die Erfolge. Ein exzellentes Auto und die Konzentration eines Meisters bescheren dem Briten einen Sieg nach dem anderen."

ENGLAND

Guardian: "Hamilton und Mercedes waren in Ungarn so überlegen, dass sich zur Konkurrenz eine Kluft auftat. Es wird ihm nicht gerecht, eine solche Leistung als routiniert zu bezeichnen, aber Hamilton fährt mittlerweile auf einem Level, das solche Rennen einfach wirken lässt."

Telegraph: "Hamilton feierte einen der überlegensten Siege der jüngeren Formel-1-Geschichte - und forderte dann die Konkurrenz auf, sich zu steigern, damit er nicht zu seinem siebten WM-Titel bummelt."

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Daily Mail: "Eines vorweg: Wir sehen einen der großartigsten Fahrer und eines der dominantesten Teams der Formel-1-Geschichte. Wir sollten sie bestaunen, ihnen Palmblätter zu Füßen werfen und die ganze Nacht auf sie anstoßen. Aber im nächsten Atemzug muss gesagt werden, dass ihre Dominanz uns keinen elektrisierenden Sport bringt."

The Sun: "Hamilton fährt auf seiner Lieblingsstrecke einen leichten Sieg ein – er befindet sich mit acht Siegen auf derselben Strecke nun in Augenhöhe mit Formel 1-Legende Michael Schumacher."

FRANKREICH

L'Equipe: "Unberührbar. Lewis Hamilton lässt der Konkurrenz keine Chance."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Nach drei Formel-1-Rennen in Folge steht bereits fest, dass der Titelverteidiger Mercedes heuer noch überlegener ist als im Vorjahr. Für Lewis Hamilton scheint dieses Fazit nach dem zweiten Sieg innerhalb einer Woche ebenfalls zu gelten."

Blick: "Lewis Hamilton Superstar! Alles wartet auf den Regen in Budapest. Doch er kommt nicht. So fährt der Engländer seinem 86. Sieg entgegen."

SPANIEN

Marca: "Lewis Hamilton - der perfekte Pilot ohne Makel. Er ist unersättlich. In der schnellen Runde ließ er für die anderen nicht einmal die Krümel übrig."

As: "Hamilton auf Schumachers Spuren. Erdrückender Sieg des Briten, er bekam gar nicht mit, was alles hinter ihm geschah."

El Mundo Deportivo: "Eine Vorführung Hamiltons! Ohne wenn und aber, er hatte keine Rivalen."

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