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Kehrt der verlorene Sohn Sebastian Vettel zu Red Bull zurück? Bei vielen Formel-1-Fans keimte zuletzt Hoffnung auf - nun bezieht Helmut Marko Stellung.

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Gibt es doch keine spektakuläre Rückkehr von Sebastian Vettel zu Red Bull?

Die jüngste Aussage von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko vor dem zweiten Rennen in Spielberg legt zumindest nahe, dass die Chancen von Vettel auf ein Cockpit bei den Österreichern denkbar gering sind.

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"Bei uns ist kein Platz für Vettel. Wir sind mit Albon besetzt und auch zufrieden mit ihm. Albon ist zur Hälfte Thailänder, und Red Bull gehört zu 51 Prozent Thailändern", sagte Marko bei auto motor und sport.

Hintergrund: 2019 wurde der Brite mit thailändischen Wurzeln auf Wunsch der Mehrheitseigentümer von Red Bull zunächst von Toro Rosso verpflichtet und dann in den Red Bull promotet.

Albon müsste daher 2020 komplett einbrechen, damit Vettel sich realistische Chancen auf ein Cockpit bei Red Bull machen dürfte.

Marko rät Vettel zu einer Pause

Sicher ist nur: Vettel wird nach Saisonende Ferrari verlassen und steht für die Saison 2021 noch ohne Cockpit da. Für den viermaligen Weltmeister kommt nur ein Topteam in Frage.

Doch auch bei Mercedes ist die Tür aktuell zu und nur eine schwache Saison von Valtteri Bottas oder ein Abgang von Lewis Hamilton könnte daran wohl etwas ändern.

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Marko rät Vettel deshalb zu einer Pause: "An Stelle von Sebastian würde ich ein Jahr Auszeit nehmen und mir die Sache von außen anschauen. Vielleicht tut sich in dem Jahr etwas auf, vielleicht hat er dann einen besseren Überblick, vielleicht gefällt ihm aber das Leben mit der Familie so gut, dass er ganz hinschmeißt."