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Lewis Hamilton äußert in der Formel 1 scharfe Kritik an seinen Fahrer-Kollegen und deren Teams. Vor allem Ferrari macht er in der Rassismus-Debatte Vorwürfe.

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Lewis Hamilton hat in der anhaltenden Rassismus-Debatte rund um die Formel 1 deutliche Kritik am auch sportlich schwer angeschlagenen Rennstall Ferrari geäußert. 

Der Weltmeister und Mercedes-Pilot rief nach seinem Sieg beim Großen Preis der Steiermark einmal mehr zu mehr Einsatz im Kampf gegen Diskriminierung auf: "Als ein Unternehmen, als ein Team, wenn man auf Ferrari schaut, wo tausende Menschen arbeiten ... Ich habe noch nichts von Ferrari gehört, wie sie Verantwortung übernehmen wollen oder was sie in Zukunft unternehmen wollen." 

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Hamilton: "Kein anderes Team hat nur ein Wort gesagt"

Es sei notwendig, dass sich die Teams zu dem Thema äußern, erklärte der 35-Jährige.

Bei einem Zoom-Call mit den Fahrern und Vertretern anderer Teams sei er aber nur auf Schweigen getroffen. "Ich sagte: 'Schaut her, im Moment hat sich die Formel 1 dazu entschieden, den Kampf gegen Rassismus zu unterstützen und es ist großartig, dass Mercedes das auch tut. Aber kein anderes Team hat auch nur ein Wort gesagt.'" 

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Der Brite appellierte: "Es ist wichtig für uns, dass die Formel 1 und die FIA in diesen Szenarien noch mehr die Führung übernimmt und sagt: 'Hey Leute, alle zusammen, alle müssen zusammen kommen und kämpfen, damit wir etwas verbessern können.'" 

Manche Menschen würden schlicht abstreiten, dass es überhaupt ein Problem gebe. 

Vor den ersten Rennen der Saison hatten die Fahrer der Formel 1 T-Shirts getragen, auf denen Botschaften wie "End Racism" und "Black Lives Matter" zu sehen waren. Einige Fahrer, unter ihnen auch Hamilton, gingen vor Rennbeginn als Zeichen des Protest auf die Knie.