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In Budapest muss Max Verstappen abliefern. Nur ein Sieg macht ihn 2020 zum ernsthaften Titelkandidaten. Für Sebastian Vettel geht es auch um seine F1-Zukunft.

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Bei all dem Gerede um Sebastian Vettel und Ferrari gerät der Titelkampf in der Formel 1 aktuell etwas in den Hintergrund. 

Doch das dritte Saisonrennen in Budapest könnte - aufgrund der durch die Corona-Pandemie verkürzten Saison - große Auswirkungen darauf haben (Formel 1: Qualifying in Budapest am Samstag ab 15 Uhr im LIVETICKER).

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Besonders Max Verstappen im Red Bull wird in Ungarn beweisen müssen, dass er einen oder beide Mercedes hinter sich lassen kann, falls er im WM-Kampf eine Rolle spielen will.

Hungaroring liegt Red Bull

Der kurvenreiche Hungaroring mit wenig langen Geraden sollte dem Red Bull entgegenkommen - aktuell liegt der Niederländer mit 15 Punkten noch deutlich hinter Spitzenreiter Valtteri Bottas (43 Punkte).

Der Finne ist mit einem Sieg und einem zweiten Platz stark in die Saison gestartet, doch sein Vorsprung auf Teamkollege Lewis Hamilton beträgt nur sechs Punkte. 

Der sechsmalige Weltmeister hat beim zweiten Rennen in Spielberg aber mit einer eindrucksvollen Vorstellung im Qualifying und Rennen unterstrichen, dass der Titel auch in dieser Saison nur über ihn führt.

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Vettel und Ferrari im Niemandsland

Um den Titel werden sich Sebastian Vettel und Ferrari 2020 keine Gedanken mehr machen müssen. Die Scuderia ist ein Schatten ihrer selbst und selbst ein Podestplatz ist wohl nur mit einer gehörigen Portion Glück im Bereich des Möglichen.

Abseits der Strecke geht es bei Ferrari dagegen rund: Zuletzt rammte Charles Leclerc seinen Teamkollegen, was Fragen nach der Team-Chemie aufwirft. Zudem gibt es Gerüchte um eine Ablösung von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und die ständigen Spekulationen rund um Vettels Zukunft.

Diese sehen Vettel aktuell mit guten Chancen auf ein Cockpit bei Racing Point. Die "pinken Mercedes" sorgen in dieser Saison für Furore in der Formel 1 und sind sogar schnell, dass die Konkurrenz namens Renault offiziell Protest gegen das Team eingelegt hat.

Vettel flirtet mit Racing Point

Auch Vettel ist der Aufstieg von Racing Point nicht verborgen geblieben.

"Jeder spricht gerade über Racing Point. In den ersten beiden Rennen waren sie beeindruckend. Sie haben ein gutes Auto für dieses Jahr und damit gute Möglichkeiten, sich für nächstes Jahr noch zu verbessern", sagte der vielmalige Weltmeister vielsagend.

Sollte der Protest von Renault abgewiesen werden und das Team weiterhin überzeugen, könnte Racing Point für Vettel attraktiv genug werden, dass er ein Angebot nicht ausschlagen würde.

Damit das Team aus Silverstone ebenfalls heiß auf Vettel ist, muss jedoch auch der Heppenheimer in Ungarn endlich einmal wieder ein Können aufblitzen lassen.

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Der Zeitplan des Ungarn-GP:

Freitag: 1. Training (11 Uhr), 2. Training (15 Uhr)
Samstag: 3. Training (12 Uhr), Qualifying (15 Uhr)
Sonntag: Rennen (15.10 Uhr)

So können Sie das Ungarn-Wochenende LIVE verfolgen:

TV: RTL, Sky
Stream: TVnow, SkyGo, F1TV
Ticker: SPORT1.de