Die Formel 1 will ab 2023 mit synthetischem Kraftstoff fahren
Die Formel 1 will ab 2023 mit synthetischem Kraftstoff fahren © Imago
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Die FIA plant schon ab 2023 mit Kraftstoffen, die nachhaltig aus Bioabfällen oder Wasserstoff gewonnen werden. Erste Tests dafür soll es noch in dieser Saison geben.

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Die Formel 1 will schon ab 2023 mit rein synthetisch hergestelltem Kraftstoff fahren. Das sagte Gilles Simon, Motorenchef des Automobil-Weltverbandes FIA, dem Fachmagazin auto motor und sport. Der bisherige Plan hatte vorgesehen, den Anteil ab 2022 jährlich um 20 Prozent zu steigern.

"Die erste große Herausforderung ist, dass wir die aktuellen Motoren nicht fundamental ändern wollen. 2023 liegt quasi um die Ecke", sagte Simon: "Wir brauchen einen Kraftstoff, der dem aktuellen sehr ähnlich ist, der aber nachhaltige Wurzeln hat."

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Dieser könne auf biologischen Abfällen aufbauen oder durch chemische Verfahren aus Wasserstoff und Kohlendioxid gewonnen werden: "Unser Ziel ist es, die Kraftstoffunternehmen für unseren Plan zu gewinnen. Deshalb wollen wir ihnen erlauben, einen individuellen Weg zu beschreiten. Wir wollen keine der beiden Richtungen ausschließen." Auch völlig neue Ansätze dürfen verfolgt werden.

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FIA will synthetische Kraftstoffe testen

Die FIA produziert zu Testzwecken bereits synthetische Kraftstoffe, die noch in diesem Jahr in aktuellen Formel-1-Triebwerken auf dem Prüfstand erprobt werden. Pro Saison benötigt die Königsklasse für Rennen, Testfahrten und Prüfstandsläufe rund eine Million Liter Kraftstoff. "Das hört sich viel an, ist aber tatsächlich eine sehr kleine Menge. Diese zu produzieren wäre kein Problem", sagte Simon.