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Neben Mercedes ist wohl nur das zukünftige Aston-Martin-Team eine Option für Sebastian Vettel. Nun hat sich Teamchef Szafnauer zu den Vettel-Gerüchten geäußert.

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Könnte die Edelmarke Aston Martin zum neuen Arbeitgeber von Sebastian Vettel in der Formel 1 werden?

Otmar Szafnauer, der Mann, der in diesem Szenario Vettels neuer Boss werden würde, hat jetzt auch seinen Anteil zu den Spekulationen beigetragen.

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Nachdem Vettel seinen noch bis Ende 2020 bestehenden Vertrag mit Ferrari nicht verlängert hat, wurde mehrfach berichtet, dass das neue Team 2021 ein möglicher Arbeitsplatz für den vierfachen Weltmeister sein könnte. 

Aus dem aktuellen Team Racing Point, geführt von Szafnauer, soll dann Aston Martin werden, dem kanadischen Milliardär Lawrence Stroll sei Dank. Ihm gehören Racing Point und seit kurzem auch 25 Prozent der Anteile am finanziell angeschlagenen britischen Sportwagenhersteller Aston Martin. Nebenbei hat er seinem Formel-1-Team so auch die Namensrechte der James-Bond-Marke sichern lassen.

Könnte Vettel auf Bonds Spuren Folgen? Szafnauers Statement lässt da Interpretationsspielraum offen.

 Racing-Point-Chef: Freuen uns auf neue Ära

"Für uns ist der neue Teamname das, was in der kommenden Saison die Schlagzeilen bestimmen wird, nicht die Fahrer in den Cockpits", sagt der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln. Allein: Der Satz kann alles heißen. Sergio Perez und Lance Stroll, die beide über gültige Verträge für 2021 verfügen, können damit genauso gemeint sein wie ein Sebastian Vettel. 

Er selbst habe die Vettel-Spekulationen als Unbeteiligter zur Kenntnis gekommen, weil er mit dem geplanten Aston Martin-Einstieg ohnehin andere Themen zu bewältigen habe. "Wir schauen nach vorne und freuen uns auf eine neue Ära, die dem Namen Aston Martin gerecht werden soll", meint Szafnauer.

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Was er nicht sagen will oder kann: Dass nicht er über das Schicksal von Racing-Point-Aston-Martin bestimmt, sondern sein Boss Stroll und dessen Geschäftspartner Toto Wolff. Dazu gehört auch die Entscheidung, wer bei Aston Martin fährt oder beim Mercedes-Werksteam, das - so die Spekulationen - von Stroll und Wolff übernommen werden könnte.

Milliardär Lawrence Stroll ist der Mann hinter dem Aston-Martin-Comeback
Milliardär Lawrence Stroll ist der Mann hinter dem Aston-Martin-Comeback © Getty Images

Lance Stroll hat einen Platz wohl sicher

Fest steht: Der Platz von Strolls Sohn Lance, seit jeher der alleinige Antrieb für Vater Lawrences kostspielige Formel-1-Investitionen, gilt als sicher. Wo auch immer. Leidtragender bei einer möglichen Vettel-Verpflichtung wäre Sergio Perez. Der allerdings hat einen Vertrag bis Ende 2022.

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Racing-Point-Cheftechniker Andy Green nahm die Spekulationen um Vettel vorsichtshalber trotzdem zum Anlass, um eine Lobeshymne auf den Mexikaner anzustimmen. Er sei einer der meistunterschätzten und besten Formel-1-Piloten, gab Green zum Besten.

Ohne Not, so als müsse er klarstellen: Für Vettel ist hier sowieso kein Platz.