Wegen Corona könnte es 2020 doch noch ein Rennen in Deutschland geben
Wegen Corona könnte es 2020 doch noch ein Rennen in Deutschland geben © Getty Images
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München - Ross Brawn spricht von mehr F1-Rennen in Europa - auch Hockenheim ist eine Möglichkeit. Die Streckenbetreiber sind aber skeptisch.

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Die Verantwortlichen des Hockenheimrings haben verhalten auf die mögliche Verlängerung der Europa-Saison in der Formel 1 reagiert.

Es sei "derzeit nur Spekulation", dass der bisher acht Rennen umfassende Europa-Kalender erweitert werde, hieß es in einer Stellungnahme am Freitag: "Ebenso, ob ein solches Rennen dann bei uns am Hockenheimring stattfinden würde."

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Hockenheim reagiert verhalten

Die Ring-Geschäftsführer Jorn Teske und Jochen Nerpel zeigten sich grundsätzlich offen, machten aber nochmals deutlich, für die Formel 1 nicht mehr ins finanzielle Risiko gehen zu wollen: "Sicher sind wir gerne bereit, bei entsprechender Anfrage die Machbarkeit zu prüfen."

Es sei aber klar, dass sich bei fortschreitender Zeit die Chancen dafür nicht unbedingt erhöhten. Die Priorität liege auf einer möglichst hohen wirtschaftlichen Auslastung der Rennstrecke, "und insofern können wir nicht über mehrere Wochen etwaige unbestätigte Termine für die Formel 1 freihalten".

Brawn spricht von mehr Rennen in Europa

Formel-1-Sportchef Ross Brawn hatte am Donnerstag weitere Europa-Rennen in Aussicht gestellt. "Es ist möglich, die Saison in Europa um ein oder zwei Rennen zu verlängern, wenn es erforderlich sein sollte", sagte er.

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Zuletzt hatte die Formel 1 die ersten acht Rennen terminiert, Hockenheim wurde dabei nicht berücksichtigt. Los geht es in Österreich (5. und 12. Juli), es folgt der Große Preis von Ungarn. Zudem stehen zwei Rennen im englischen Silverstone auf dem Programm, danach wird in Spanien, Belgien und Italien gefahren.