Lewis Hamilton dachte während der Coronakrise an einen Rücktritt
Lewis Hamilton dachte während der Coronakrise an einen Rücktritt © Imago
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In der Coronakrise kann sich Lewis Hamilton nicht jeden Tag motivieren. Der Mercedes-Pilot äußert, dass ihm Gedanken an einen Rücktritt gekommen sind.

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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat in der coronabedingten Zwangspause der Formel 1 gelegentlich Trübsal geblasen und den Sinn seines Tuns hinterfragt.

"Es gibt Tage, an denen wache ich auf und bin schon erschöpft", sagte der 35-jährige Brite in einem von seinem Mercedes-Team veröffentlichten Interview: "Ich bin dann überhaupt nicht motiviert und frage mich: Soll ich weiter Rennen fahren?"

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Genauso schnell gehe es aber auch wieder in die andere Richtung: "Dann denke ich: Verdammt, ich liebe, was ich tue. Wieso sollte ich darüber nachdenken, nicht weiterzumachen?"

Hamilton will Zeit nutzen

In der aktuellen Situation war es für den Briten besonders wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. "Ich wollte die Dinge anerkennen, die ich gut mache. Man muss aber auch die Dinge anerkennen, an denen man scheitert. Das ist in Ordnung. Man darf nicht zu hart zu sich selbst sein", so der sechsmalige Weltmeister.

Das Wichtigste in diesen schwierigen Zeiten sei die mentale Fitness. "Man muss einen Weg finden, sich selbst und das, was man tut, zu lieben", sagte Hamilton. Wenn man sich gerade jetzt nicht verbessere und an den Umständen wachse, dann "vergeudet man ganz offensichtlich seine Zeit".

Lewis Hamilton holte in seiner bisherigen Karriere sechs WM-Titel. Um zum legendären Michael Schumacher aufzuschließen fehlt ihm nur noch eine Meisterschaft.