Wegen der Coronakrise ist McLaren nun zu einer Massenentlassung gezwungen
Wegen der Coronakrise ist McLaren nun zu einer Massenentlassung gezwungen © Getty Images
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Corona hat die Welt weiter fest im Griff. Nun muss McLaren Konsequenzen ziehen. Die Entscheidungen im Mutterkonzern haben auch Einfluss auf den Formel-1-Rennstall.

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Der britische Autobauer McLaren wird als Folge der Corona-Pandemie 1200 Stellen streichen und im Zuge dieser Maßnahme auch die Mitarbeiteranzahl im Formel-1-Team stark reduzieren. Das gab der Hersteller am Dienstag bekannt.

Derzeit sind 800 Personen für den Rennstall in der Königsklasse tätig, laut Medienberichten sollen davon 70 gehen.

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"Wir bedauern zutiefst, welche Auswirkungen diese Umstrukturierung für alle unsere Mitarbeiter hat. Insbesondere aber für diejenigen, deren Arbeitsplätze betroffen sein könnten", wurde Paul Walsh, Vorstandsvorsitzender der McLaren-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die Einschnitte hätten "erhebliche Auswirkungen" auf die Größe des Formel-1-Teams.

Entlassungen unvermeidbar

McLaren, das in der Formel 1 acht Konstrukteurs- und zwölf Fahrertitel gewonnen hat, hat laut Walsh hart daran gearbeitet, diesen Schritt zu vermeiden. Letztlich sei er aber notwendig, weil der Hersteller bereits "in allen Geschäftsbereichen dramatische Kosteneinsparungsmaßnahmen ergriffen" habe. "Wir haben keine andere Wahl", sagte Walsh.

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Fährt die Formel 1 in dieser Saison noch, gehen Carlos Sainz (Spanien) und Lando Norris (Großbritannien) für das Team an den Start. Sainz wird im kommenden Jahr Nachfolger von Sebastian Vettel bei Ferrari.