Die FIA stellt die die Weichen für die Zukunft der Formel 1
Die FIA stellt die die Weichen für die Zukunft der Formel 1 © Getty Images
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Bereits am Freitag hat sich die Formel 1 auf eine Budgetobergrenze und andere Maßnahmen für die Zukunft der Rennserie geeinigt. Nun gibt auch die FIA ihr Okay.

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Der Weltrat des Motorsport-Weltverbandes FIA hat die von den Formel-1-Teams beschlossene Einführung einer nochmals gesenkten Budgetobergrenze abgesegnet. Dies teilte die FIA am Mittwoch nach einem elektronischem Voting mit.

Nach wochenlangen Diskussionen hatten die Teams der Königsklasse am vergangenen Freitag eine wegweisende Entscheidung im Kampf um ihre Zukunft getroffen.

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Die Deckelung beträgt schon ab dem kommenden Jahr 145 Millionen US-Dollar (133 Millionen Euro). In den folgenden Jahren geht es schrittweise weiter. 2022 beträgt das für die Teams verfügbare Budget noch 140 Millionen Dollar und sinkt in der Zeit von 2023 bis 2025 auf 135 Millionen.

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"Die Formel 1 gewinnt heute", sagte McLaren-Chef Zak Brown: "Dies ist ein entscheidend wichtiger Moment für unseren Sport. Die Formel 1 ist seit einiger Zeit finanziell nicht mehr tragbar, und Untätigkeit hätte die Zukunft der Formel 1 und die ihrer Teilnehmer gefährdet."

Ferrari gegen zu niedrige Budgetgrenze

Die neue Vereinbarung soll dabei helfen, die Existenz der kleineren Rennställe zu retten, die Chancengleichheit und den Wettbewerb im gesamten Feld zu erhöhen, neue Teams anzulocken und damit insgesamt das Fortbestehen der Formel 1 zu sichern.

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Der zuvor angedachte Budgetdeckel für 2021 lag bei noch 175 Millionen Dollar, die Rennställe hinter den großen Drei Mercedes, Ferrari und Red Bull hätten diesen angesichts der Coronakrise gerne auf 100 Millionen gesenkt. Vor allem Ferrari tat sich hier allerdings als lautstarker Gegner hervor, mit dem Kompromiss scheint die Scuderia nun einverstanden.

Weitere Beschlüsse sollen Attraktivität steigern

Neben der Einigung auf die Obergrenze sollen weitere Beschlüsse die Show verbessern: So soll den weniger erfolgreichen Teams künftig verhältnismäßig mehr Zeit zur Entwicklung der Aerodynamik eingeräumt werden, zudem sollen Einheitsteile zur Kostensenkung beitragen.

Eine Angleichung des Niveaus zwischen Spitze, Mittelfeld und Ende des Starterfeldes ist in der Formel 1 dringend notwendig: Seit März 2013 ging jeder Rennsieg an Mercedes, Ferrari oder Red Bull. Damals hatte Kimi Räikkönen im Lotus den Grand Prix von Australien gewonnen.

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Spätestens mit der aktuellen Krise stehen mittlerweile zudem mehrere Teams vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Die Formel 1 hofft, ihre Saison Anfang Juli mit Geisterrennen in Österreich endlich zu starten und so in diesem Jahr zumindest TV-Erlöse einzustreichen.