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München - Die ersten Gespräche über einen neuen Vertrag zwischen Ferrari und Sebastian Vettel sind gescheitert. Ein Insider spricht von einem schwachen Angebot.

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Laut Gazzetta dello Sport hat Sebastian Vettel (32) ein erstes Angebot für eine Vertragsverlängerung abgelehnt, das Ferrari ihm für die Zeit ab 2021 unterbreitet hat. Hintergrund: Ende dieses Jahres läuft der Vertrag den Deutschen mit dem italienischen Traditionsteam aus, für das er seit 2015 fährt.

Zwar kann sich Vettel vorstellen, bei Ferrari zu bleiben - doch in trockenen Tüchern ist die Vertragsverlängerung noch lange nicht. Weil ja bekanntlich zwei dazu gehören. 

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Ungenügendes Angebot von Ferrari für Sebastian Vettel

Spekuliert wird über einen Einjahresvertrag, der Vettels Gehalt um mehr als die Hälfte kürzen soll. Allein: Wie SPORT1 in Zusammenarbeit mit F1-Insider.com erfuhr, soll das Angebot gemäß eines Eingeweihten tatsächlich "ein Witz" gewesen sein.

Was zum Ärger des Heppenheimers und zum "Witzangebot" Ferraris passt: Während einer Video-PK wies der Heppenheimer betont deutlich darauf hin, dass er "bislang immer Dreijahresverträge hatte" und zwar "erfahren" ist, aber "noch nicht alt".

Zu eigenen Alternativen wurde der Ferrari-Star nicht befragt. Zuletzt hatte der frühere F1-Mogul Bernie Ecclestone bei SPORT1 gefordert, Vettel müsse einen Wechsel zu McLaren in Betracht ziehen, die 2021 von Renault- zu Mercedes-Motoren wechseln.

Fernando Alonso schielt auf Vettels Job

Bleibt die Frage: Wen hat Ferrari als Ersatz für den Hessen in der Hinterhand? Spekuliert wird über Daniel Ricciardo, dessen Renault-Vertrag Ende des Jahres ausläuft. Auch über Carlos Sainz, der 2021 ebenfalls noch ohne Vertrag ist und Vettel bei McLaren Platz machen könnte. Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi wäre indes nur eine Notlösung.

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Spannend ist auch: Selbst Ex-Weltmeister Fernando Alonso (38) bringt sich nach Informationen von SPORT1 in Position, um den vierfachen Weltmeister aus Deutschland ersetzen zu können.