Die Coronakrise könnte die Formel 1 härter treffen als zunächst angenommen
Die Coronakrise könnte die Formel 1 härter treffen als zunächst angenommen © Getty Images
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Die Führung der Formel 1 schickt Mitarbeiter in den Zwangsurlaub und sorgt damit für Unmut. Immerhin: Chase Carey und Ross Brawn verzichten auf Gehalt.

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Nach mehreren Rennställen soll auch die Führung der Formel 1 Sparmaßnahmen ergriffen haben.

Geschäftsführer Chase Carey, Sportchef Ross Brawn und 15 weitere leitende Angestellte verzichten übereinstimmenden Medienberichten in England zufolge wegen der Coronakrise für zwei Monate auf 20 Prozent ihres Gehalts.

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Zudem sei die Hälfte der 500 Angestellten der Betreibergesellschaft der Formel 1 in Zwangsurlaub geschickt worden. Dies habe zu Unmut unter den Beschäftigten geführt, hieß es weiter.

Keine F1-Rennen bis Juni

Die Formel 1 hat alle Rennen bis mindestens Juni abgesagt oder verschoben. Ein Saisonstart vor Juli ist unwahrscheinlich.

Wie es danach für die Königsklasse des Motorsports weitergeht, ist derzeit völlig offen. Den Meldungen zufolge sind auch Geisterrennen eine Option. Die Bosse wollen auf jeden Fall versuchen, 15 bis 18 WM-Läufe auszutragen.

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Die Teams McLaren, Williams und Racing Point hatten aus Sorge um die wirtschaftlichen Folgen der Rennpause ebenfalls bereits vielen Mitarbeitern Zwangsurlaub auf Staatskosten verordnet.