Karriereende? Neues Team? Sebastian Vettels Zukunft ist noch ungeklärt
Sebastian Vettel fährt seit 2015 für Ferrari © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Sebastian Vettel spricht über die Bedeutung von Geld in der Formel 1. Zudem äußert sich der Ferrari-Pilot zu einem möglichen Wechsel zu einem kleineren Team.

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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat in einem Interview über das Thema Geld in der Formel 1 gesprochen und dabei klare Worte gefunden.

"Die Formel 1 ist ein Zirkus, manchmal ein verwöhnter Zirkus. Hier geht es um so viel Geld, und Geld verdirbt bei einigen den Charakter. Im Großen und Ganzen kann man das schon so sagen", sagte er bei Motorsport-Total.

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In dem vor der Absage des Großen Preis von Australien geführten Gespräch sagte der viermalige Weltmeister weiter, dass seiner Meinung nach Geld durchaus eine Motivation für Leitungssportler sei. Dies hänge schlussendlich ganz davon ab, "was einem wichtig ist. Wenn Geld dich antreibt, dann kann dich das sehr weit tragen und erfolgreich machen."

Für Vettel hat das Geld aber nicht die höchste Priorität: "Das Wichtigste ist doch, dass du glücklich bist. Darauf kommt es an." Ihm geht es allenfalls um die Wertschätzung, die mit dem Geld einhergeht: "Wir riskieren gewissermaßen auch unser Leben. Das muss wertgeschätzt werden."

Vettel schließt Wechsel zu Mittelfeld-Team nicht aus

Auch wenn sich der Saisonstart der Formel 1 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus um Monate verschiebt, beschäftigt viele bereits die Frage, was mit Vettel nach der Saison 2020 passiert.

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Denn dann läuft der Vertrag des Heppenheimers aus - und eine Weiterbeschäftigung bei Ferrari ist ungewiss. Falls bei Mercedes oder Red Bull keine Tür überraschend aufgeht, bliebe ihm gegebenenfalls nur ein Wechsel zu einem kleineren Team. Vor allem McLaren und Renault sollen Interesse zeigen.

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Vettel will auch nicht ausschließen, noch einmal von Ferrari zu einem weniger prestigeträchtigen Team zu wechseln, fügt aber auch an: "Ich glaube nicht, dass man rückgängig machen kann, was man erlebt hat." Und weiter: "Wenn du zehn Jahre in den Top 5 warst, dann fühlt sich ein 15. Platz plötzlich ganz anders an."

Er weist aber auch auf seinen Freund Kimi Räikkönen hin, der als ehemaliger Weltmeister bei Alfa Romeo nun meistens nicht einmal die Punkte erreicht. "Er fährt nicht mehr um Siege, würde aber gern. Aber du kannst auch Freude dran haben, für dich selbst Rennen zu fahren, ohne zu gewinnen."