Renault hatte unabhängig von der Coronakrise bereits angekündigt, sein Engagement in der Formel 1 überprüfen zu wollen
Renault hatte unabhängig von der Coronakrise bereits angekündigt, sein Engagement in der Formel 1 überprüfen zu wollen © Getty Images
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In der Coronakrise sind nicht nur einige Teams gefährdet, sollten die finanziellen Folgen immer schlimmer werden. Auch Hersteller könnten abspringen.

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2009 hat es die Formel 1 schon einmal hart getroffen. Im Zuge der weltweiten Finanzkrise zogen sich mit Honda, BMW, Toyota und Renault innerhalb kurzer Zeit gleich vier Hersteller zurück.

Droht nun durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein ähnlicher Exodus? Laut Mario Theissen, damals Motorsportdirektor bei BMW, ist dies "sicher nicht auszuschließen", erklärt er im Formel-1-Podcast "Starting Grid".

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"Man muss das einfach mal abwarten. Ich denke, die Situation ist jetzt noch viel zu frisch. Wir befassen uns noch mit ganz anderen Dingen. Das kann man erst in einem halben Jahr beurteilen. Aber natürlich kann das passieren", ergänzte der 67-Jährige.

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Hersteller wie Renault, Honda und Daimler gefährdet?

Experten rechnen damit, dass die durch Covid-19 hervorgerufene Krise verheerende Auswirkungen auf die Königsklasse des Motorsports haben könnte.

Kleinere Teams wie Renault - der französische Autokonzern wollte ohnehin sein Engagement im Motorsport einer Prüfung unterziehen - dürften gefährdet werden.

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    Ramos beruft Krisensitzung ein

Doch bei den Herstellern könnte es auch die großen wie Renault, Honda oder Daimler treffen.

Ex-Boss Bernie Ecclestone hatte zuletzt mehrfach in Interviews von der größten Krise, unter der die Formel 1 jemals leiden musste, gesprochen. Womöglich wird er Recht behalten.