Flavio Briatore ist begeistert von Ferrari-Pilot Charles Leclerc
Flavio Briatore ist Miteigentümer des englischen Fußballklubs Queens Park Rangers © Getty Images
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Flavio Briatore vergleicht in einem Podcast die Weltmeisterschaften von Lewis Hamilton und Michael Schumacher miteinander und kommt zu einem klaren Ergebnis.

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Sollte die Formel-1-Saison doch irgendwann beginnen, hätte Lewis Hamilton eine historische Chance. Dem Briten winkt sein siebter Weltmeistertitel - und damit der Rekord von Michael Schumacher.

Flavio Briatore, der Schumacher bei Benetton zu dessen ersten beiden Titeln in den Jahren 1994 und 1995 geführt hat, ist allerdings der Meinung, dass Hamiltons Triumphe nicht ganz so viel wert sind.

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"Michael hat mit den großen Jungs gekämpft. Als Michael kam, da gab es Nigel Mansell, Senna...", verglich der 69-Jährige die Erfolge der beiden Rennfahrer im Podcast Beyond the Grid: "Heute ist der Wettbewerb viel geringer. Niemand setzt Hamilton unter Druck."

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Es gibt laut dem Italiener nur "zwei oder drei Fahrer", die in der Königsklasse aktuell echte Stars seien. Dabei nennt er den Namen Sebastian Vettel allerdings nicht.

Briatore: Mit Räikkönen "gewinnt man nichts"

Auf die Frage, ob Hamilton unter Druck mehr Fehler machen würde, antwortete Briatore: "Das ist bei allen so. Wenn jemand nah an Schumacher dran war, dann machte er Fehler. Fernando (Alonso, Anm. d. Red.) auch. Jeder. Wenn Hamilton aber wie ein Taxifahrer fahren kann, dann gewinnt er jedes Rennen. Er ist ein toller Fahrer. Aber es gibt eben nur zwei Stars in der Formel 1: Hamilton und Verstappen."

Charles Leclerc hält der frühere Teamchef von Benetton und Renault zumindest für einen potenziellen Star. "Er ist noch jung. Aber hat schon gezeigt, dass er große Eier hat. Wenn ich bei Ferrari verantwortlich gewesen wäre, dann hätte ich Räikkönen schon vor zwei Jahren durch ihn ersetzt. Denn mit Räikkönen kommt man nirgendwo hin, mit ihm gewinnt man nichts", fällte Briatore ein hartes Urteil über den Finnen und ergänzte: "Aber Leclerc ist aktuell noch nicht ernst zu nehmen."